Dezember 2009

 

Bande: Grohn bekommt noch den Dreh

Nach diesem Wochenende gehen die Kicker in ihre wohlverdiente Winterpause. Vor dem letzten Spieltag im Jahr 2009 unterhielt sich unser Redakteur Olaf Schnell mit Ralf Bande, dem Vorsitzenden des Fußball-Kreises Bremen-Nord.  Blicken wir mal auf die Bremen-Ligisten und Landesligisten in Bremen-Nord. Wer sorgte nach Ihrer Meinung für die positiven Schlagzeilen und warum? Der SV Türkspor hat mit den bescheidenen Möglichkeiten mehr als erwartet rausgeholt. Ich hoffe, dass sie mit ihrem neuen Trainingsgelände in Zukunft noch mehr Potenzial raus kitzelnDie Burger hatte ich nach den Abgängen nicht so auf der Rechnung, doch Coach Björn Reschke schaffte es, mit der recht jungen Mannschaft eine homogenen Truppe, die auch noch einen erfolgreichen Fußball spielt, zu formen.  Hätten Sie damit gerechnet, dass der Bremen-Ligaaufsteiger SV Grohn nach 16 Spieltagen nur den letzten Platz einnimmt? Nein, die Mannschaft muss gerade im ersten Jahr noch Lehrgeld zahlen und sie hatten natürlich auch sehr viel Verletzungspech. Es fehlt ihnen teilweise aber auch an der Disziplin. Dennoch glaube ich, dass die Husaren in der Rückrunde noch den Dreh bekommen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden. Gleich zwei Nordteams nehmen am Sonnabend, dem 19. Dezember, am Amateurturnier teil. Wer wird die Farben besser vertreten: der Blumenthaler SV oder Debütant SV Türkspor? Schön wäre für mich, wenn eine Mannschaft das Halbfinale erreichen würde. Am 9. und 10. Januar folgt dann in Lemwerder wieder der Bremen-Nord-Cup. Werden Sie dort auch vor Ort sein und wer gewinnt dieses mal den Pott?  Ich kann leider nur am ersten Tag dabei sein, weil ich ab dem 10. Januar für eine Woche mit 70 Schiedsrichtern aus Norddeutschland ein Trainingslager in der Türkei begleite. Topfavorit in Lemwerder ist für mich der Blumenthaler SV. Aber in der Halle kann alles passieren, und eine vermeintlich kleine Mannschaft könnte durchaus für eine Überraschung sorgen. Wichtig wäre für mich, dass alles fair über die Bühne geht. Der Wettskandal zieht immer weitere Kreise. Denken Sie, dass der Bremer Fußball hiervon auch noch betroffen ist? Nein. Vor kurzem luden Sie Nordbremer Jugendvertreter zu einem Gespräch ein, um hier auch den negativen Umgang der Spieler mit den Schiedsrichtern zu besprechen. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden? Im Großen und Ganzen schon. Ich werde die Veranstaltung im kommenden Jahr auch wiederholen. Bei der zurückliegenden Versammlung stellte ich aber fest, dass die Vereine viel mehr untereinander kommunizieren müssen und auch die angebotene Hilfe des Fußball-Kreises Bremen-Nord gerne in Anspruch nehmen können. Was ich nicht nachvollziehen konnte, war die Forderung nach qualifizierteren Schiedsrichtern im A-Junioren-Verbandsligabereich, da hier nur Bremen-Liga-, Landesliga-Unparteiische und Akteure aus dem Schiri-Nachwuchskader eingesetzt werden. Wichtig ist, dass die Vereine im Vorfeld ihre Spieler in die Pflicht nehmen, die Leistung des Schiedsrichter zu akzeptieren. Ich hoffe aber auch, dass bei dem nächsten Treffen alle Nordvereine vor Ort sind. Glauben Sie, dass sich die Situation in Zukunft auf den Spielfeldern ändern wird? Ja, wenn alle Beteiligten an diesem Problem arbeiten. Ganz ausschließen kann man Einzelfälle natürlich nicht.  Sie kündigten an, dass Sie sich verstärkt auch A-und-B-Juniorenpartien ansehen wollen, liegt das Problem nicht eher im Herrenbereich? Von Verbandsseite haben wir die Herrenspiele ganz gut im Griff. Die Problematik tauchte im vergangenen Jahr eher im Nachwuchsbereich auf.  Der 1. FC Burg klopft in der Landesliga ja gewaltig an die Tür zum Bremen-Liga. Können Sie sich vorstellen, dass die Reschke-Mannen am Saisonende auch den Aufstieg schaffen?  Ja, ich würde es ihnen wünschen. Ich hoffe, dass sie zum Saisonende weiterhin konstant die Spiele über die Bühne bringen können.Welchem Nordteam (Bremen-Liga und Landesliga) trauen Sie an diesem Wochenende einen Sieg zu? Ich hoffe, dass alle Nord-Mannschaften gewinnen. Was wünschen Sie sich sportlich für das Neue Jahr? Dass alle Vereine aus unserem Kreis recht erfolgreich abschneiden und noch enger zusammenarbeiten. Ich würde mich freuen, wenn die positive Entwicklung in Punkto Nachwuchsarbeit fortgesetzt wird.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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