Juli 2009

 

Mageres 1:1-Remis des ASV Ihlpohl gegen FCO

Am zweiten Spieltag der Gruppe B bei der Sportwoche der TuSG Ritterhude kam der ASV Ihlpohl im ersten Spiel gegen den FC Osterholz-Scharmbeck über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus. Dagegen setzte sich der Bremen-Ligist SG Aumund-Vegesack gegen den Klassengefährten 1. FC Burg sicher mit 4:0 durch. Vor dem Abschluss-Spieltag dieser Gruppe am heutigen Donnerstag könnte die Spannung nicht größer sein. Mit dem ASV
Ihlpohl (4 Punkte/3:2 Tore), der SG Aumund-Vegesack (3/5:2) und dem 1. FC Burg (3/4:5) haben noch drei Teams gute Chancen auf den Einzug ins Halbfinale am Freitag. Dagegen ist der 1. FC Osterholz-Scharmbeck (1/2:5) abgeschlagen.

ASV Ihlpohl - 1. FC Osterholz-Scharmbeck 1:1 (1:0): Das war ganz klar eine Einstellungssache. In dieser Einschätzung waren sich nahezu alle Ihlpohler Fans bezüglich der schwachen Leistung ihrer Mannschaft einig. Mit ihnen konform ging ASV-Trainer Werner Mehrtens. "Ich bin stocksauer, eine derart desolate Leistung darf man nicht abliefern." Anders dagegen zeigte sich sein Gegenüber Martin Wohltmann: "Ich hatte das letzte Aufgebot zur Verfügung und musste sogar drei Spieler aus der zweiten Mannschaft einsetzen. Dafür schlug sich das Team großartig und ließ ein besseres Spiel des Gegners nicht zu."  

In der insgesamt nur mäßigen Begegnung hatten die klassenhöheren Ihlpohler zwar optische Vorteile, doch sehr viel Zählbares kam dabei nicht heraus. Die FCO-Abwehr stand sehr ordentlich und fand sogar noch Zeit, Angriffe zu inszenieren. Erst in der 23. Minute gelang Gürkan Ertas nach einer Linksflanke von Dennis Grube das 1:0 - eine schmeichelhafte Führung für die Ihlpohler, nach Wiederbeginn wurde ihre Leistung noch schlechter. Daher war das 1:1 durch Ralf Köhnken in der 44. Minute auch hoch verdient. In der Folgezeit war der FC Osterholz-Scharmbeck dann dem Sieg näher als der Gegner.

SG Aumund-Vegesack - 1. FC Burg 4:0 (2:0): Die Vegesacker waren das klar bessere Team und siegten auch in der Höhe verdient und agierten deutlich besser, als noch im Spiel zuvor gegen Ihlpohl. Teilweise lief das Leder durch die eigenen Reihen wie am Schnürchen. Dem setzten die Burger nur ihren Kampfgeist entgegen. Allerdings fiel erst in der 24. Minute der erste SAV-Treffer, der durchaus haltbar schien, durch Amadou Toure. Mit einem Freistoß aus
gut 20 Metern erhöhte Muhammed Hodzic dann noch vor der Pause auf 2:0.

Die Überlegenheit der Vegesacker hielt auch nach dem Wiederbeginn an. Das drückte sich auch durch die beiden Treffer von Jörg Segerath zum 4:0-Endstand aus. Es spricht für die Burger, dass sie nicht aufsteckten und bis zum Ende um eine Resultatsverbesserung bemüht waren.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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