Juli 2009

 

Doppelt hält besser

Doppelt hält besser - so lautet das Motto des Fußball-Landesligisten 1. FC Burg in dieser Saison. Nach dem Weggang des langjährigen Leistungsträgers Sascha Steinbusch ist der Posten zwischen den Pfosten gleich doppelt besetzt. Mit den Neuzugängen Marco Gärtner (vom Habenhauser FV) und Matthias Müller (von DJK Blumenthal) verfügt FCB-Trainer Björn Reschke, im Gegensatz zu seiner ersten Spielzeit bei den Nordbremern, über zwei
Torhüter.

"Jetzt können wir beim Training endlich auch mal ein ganz normales Spiel bestreiten", freut sich Reschke. Mit Sascha Steinbusch ist auch schon der einzige Spieler genannt, der den 1. FC Burg verlassen hat. Deshalb kann Björn Reschke auf eine eingespielte Mannschaft bauen und nimmt, was die Ziele für die kommende Saison angeht, kein Blatt vor den Mund. "Wir wollen uns Jahr für Jahr verbessern und peilen daher wieder einen Platz im oberen
Tabellendrittel an", lautet die Marschrichtung des 32-jährigen Trainers. In der abgelaufenen Serie belegten die Burger am Ende Rang fünf, hätten nach Meinung von Reschke aber viele unnötige Punkte und somit auch eine bessere Platzierung verschenkt. Zu häufig präsentierten die Nordbremer sich als launische Diva und ließen es an der nötigen Konstanz vermissen. "Unsere Chancenauswertung war nicht immer gut, und auch in der Abwehr haben wir uns zu oft Schnitzer geleistet", blickt Reschke zurück.

Jetzt, da alle Stammkräfte bis auf Steinbusch geblieben sind, soll sich das ändern. Nahezu jede Position ist doppelt besetzt, und bei der Auswahl der neuen Feldspieler zählte für Björn Reschke das Motto "Jugend forscht". Durch die Neuzugänge hätte Burg sich auf jeder einzelnen Position verstärkt, glaubt der Coach. "Durch die vielen Youngster werden die älteren Spieler jetzt unter Druck gesetzt, noch besser zu werden."  

Denn, daraus macht Reschke kein Geheimnis, eine Stammplatzgarantie erhalte kein Akteur aus seinem jetzigen 24-Mann-Kader. "Jeder muss sich seine Position Woche für Woche im Training und im Spiel neu erkämpfen." Auch wenn der Aufstieg in dieser Saison nicht das erklärte Ziel der Burger ist, behält Björn Reschke die Bremen-Liga im Visier. "Spätestens in drei Jahren wollen wir wieder in Bremens höchster Amateurliga vertreten sein", betont er und schiebt im selben Atemzug hinterher: "Wenn wir bereits in dieser Saison Platz zwei belegen sollten, würden wir den Aufstieg natürlich nicht ablehnen." Eine Vorgabe des Vorstandes gibt es jedenfalls nicht.

"Die Mannschaft und ich können ohne jeglichen Druck arbeiten, und darüber bin ich auch sehr froh. Ein besseres Umfeld wie hier beim 1. FC Burg kann ich mir nicht vorstellen." Die Meisterschaft ist nach Meinung des Burger Coaches bereits vergeben. "Der SC Weyhe geht für mich als Top-Favorit an den Start." Wie stark die Weyher tatsächlich sind oder welche Schwächen sie noch haben, können die Nordbremer gleich am ersten Spieltag ausloten, wenn sie beim SCW auflaufen. Während im Spieler-Kader nahezu alle Positionen doppelt besetzt sind, ist Björn Reschke als Coach weiterhin auf sich alleine gestellt. "Es ist wirklich sehr schwer, einen geeigneten Co-Trainer zu finden", weiß der 32-Jährige aus Erfahrung, der sich deshalb aber nicht beklagt. "Ich hole mir bei den Übungseinheiten Unterstützung aus der Mannschaft. Das hat bislang immer reibungslos geklappt." Nach dem Weggang von "Jocky" Sanders ist am Sportpark Grambke aber auch der Betreuerstab  

wieder doppelt besetzt. Mit Walter Krämer und "Mietze" Böse stehen Björn Reschke zwei engagierte Männer zur Seite, so dass einer erfolgreichen Saison eigentlich nichts mehr im Wege steht.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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