Juli 2009

 

1. FC Burg gelingt Revanche gegen Lesum

Beim 20. Johannes-Pellens-Turnier in Marßel läuft es in der Gruppe B auf ein echtes Duell um den Einzug ins Endspiel heraus. Am Freitag um 20 Uhr stehen sich der Fußball-Landesligist 1. FC Burg und das Bremen-Liga-Team des Blumenthaler SV gegenüber. Der 1. FC Burg revanchierte sich mit einem verdienten 5:1 (2:1) gegen den Bezirksligisten TSV Lesum-Burgdamm für die 2:5-Niederlage im Spiel um Platz drei bei der Ritterhuder Sportwoche. Der Blumenthaler SV mühte sich indes gegen den ATSV Scharmbeckstotel zu einem knappen 2:1 (1:1)-Erfolg.  

Beide Mannschaften haben nach zwei Siegen nun sechs Punkte auf dem Konto, allerdings würde dem 1. FC Burg ein Unentschieden reichen, da sie ein besseres Torverhältnis vorweisen (9:2 zu 5:1). So steht Blumenthal also unter Erfolgsdruck. "Wir müssen an unserer Einstellung arbeiten und vor Burg machen wir uns jetzt nicht in die Hose. Die haben wir in Ritterhude 4:0 geschlagen", motivierte der BSV-Coach gleich nach Spielende seinen Mannen für die entscheidende Partie. Burg weiß allerdings, wie man sich revanchiert. Außerdem führt der FCB-Stürmer Ercan Yilmaz mit vier Treffern die Torjägerliste an. BSV-Angreifer Mattheo Przliorz - der übrigens als Mattheo P. vom Sprecher ausgerufen wurde - hat erst einen Treffer auf seinem Konto.

TSV Lesum-Burgdamm - 1. FC Burg 1:5 (1:2): Es waren keine 120 Sekunden gespielt, da stand es schon 1:0 für die Lesumer: Ein Schuss von Oldie Ralf Meyer unterschätzte FCB-Keeper Marco Gärtner. Danach gab allerdings nur noch Burg den Ton. Sie erspielten sich Chance um Chance, kamen allerdings erst in der 23. Minute zum mehr als verdienten Ausgleich durch Ercan Yilmaz, der noch vor der Pause das Spiel komplett drehte (33.), als er nach einem sehenswerten Seitfallzieher von Manfred Klein und genauso sehenswerter Parade vom guten TSV-Ersatzkeeper Marko Klinge abstaubte. Yilmaz schob nach dem Seitenwechsel zum 3:1 (56.) ein und erhöhte per Freistoß auf den Endstand zum 5:1 (69.) kurz vor Ultimo. Davor schlugen sich die Lesumer selber: Erst musste Shaban Shabanaj wegen einer groben Unsportlichkeit mit der Roten Karte vom Platz (62.) und dann köpfte Bastian Haskamp den Ball ins eigene Tor zum zwischenzeitlichen 4:1 (65.). "Uns ist die Revanche für die Blamage in  Ritterhude gelungen, aber mit der Chancenauswertung kann ich nicht zufrieden sein", bilanzierte ein ansonsten zufriedener FCB-Coach Björn Reschke. Sein Gegenüber Car-sten Herrmann rief sein Team direkt nach Spielende zusammen, versprach den Verlierern eine Kiste Bier. "Die sollen nicht mehr über dieses Spiel sprechen, das wird abgehakt. Da war kein Faden in unserem Spiel - rein gar nichts", war Herrmann unzufrieden, nahm aber seine Schützlinge in Schutz: "Das ist kein Maßstab, wir sind noch in der Vorbereitung."

Blumenthaler SV - ATSV Scharmbeckstotel 2:1 (1:1): Vor einer Woche in Ritterhude fegten die Moussalli-Schützlinge den ATSV mit 4:1 vom Platz. In der Marßeler-Ausgabe tat sich der Bremen-Ligist deutlich schwerer. Vor 150 Zuschauern gingen die Blumenthaler zwar schon nach neun Minuten durch ein Kopfballtreffer von Michael Müller früh in Front, ließen nach der Führung allerdings stark nach. "Nach dem Tor war ein totaler Bruch in unserem Spiel und alles lief langsam und behäbig", haderte Peter Moussalli vor allem mit der Einstellung seiner Mannschaft. Der Osterholzer Kreisligist stand in der Defensive gut und konnte ein paar Konter setzen. Nachdem Pascal Blaak zweimal gescheitert war, machte er beim dritten Mal alles richtig und und glich zum verdienten 1:1-Halbzeitstand aus (28.). Nach dem Wechsel ließ auch der ATSV etwas nach. Die Blumenthaler kamen zu ihren Chancen und gingen durch einen Kopfball von Jakob Günther, nach starkem Flankenlauf von Robert Herdzina, erneut in  

Front (53.). Dabei spielte der BSV zu diesem Zeitpunkt nur noch zu zehnt, da Sven Landwehr mit einer Wadenverhärtung nicht mehr weiter spielen konnte und die Nordbremer bereits alle Wechsel vorgenommen hatten.

"Wir wollten kein Risiko eingehen, es ist aber nichts schlimmes", versicherten die Betreuer an der Linie. ATSV-Coach Werner Thoden war mit der Leistung seiner Elf vollauf zufrieden: "Ich muss ein Riesenlob an die Mannschaft aussprechen, die kämpferisch gegen die technisch überlegenen Blumenthaler dagegen gehalten hat."

Quelle: Die Norddeutsche

 

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