Juli 2009

 

Auf der Suche nach der Startformation

Weyhe. Es ist die Zeit des Probierens. Jeder Spieler bekommt die Möglichkeit, sich zu präsentieren und eine Empfehlung für die Stammelf auszusprechen. In der Vorbereitung sind die Trainer auf der Suche nach ihrer Formation für den Saisonstart. Nicht anders ergeht es in diesen Tagen Stephan Joho, Coach des Fußball-Landesligisten SC Weyhe. Trotz der elf Neuzugänge, die integriert werden müssen, ist er zuversichtlich, dass er bis zum Punktspielauftakt gegen den 1. FC Burg (9. August, 15 Uhr) eine schlagkräftige Mannschaft aus Feld schicken wird.

"Man merkt schon, dass es einige personelle Veränderungen in unserem Kader gegeben hat. Licht und Schatten haben sich bisher abgewechselt", zieht Joho ein erstes Zwischenfazit. Aber dies sei ganz normal: eine typische Vorbereitung halt. Kein Grund zur größeren Sorge.

In den bisherigen Testspielen lief es mal besser, mal schlechter. Im ersten Vergleich gegen den TSV Fischerhude ging es gleich gut los. Die Weyher setzten sich mit 3:1 gegen den Kreisligisten, der in der vergangenen Saison knapp den Sprung auf Bezirksebene verpasste, durch. "Für die erste Partie lief es beinahe schon zu gut", erinnert sich Stephan Joho.

Beim Württemberg-Cup in Ristedt schied der Bremer Landesligist dann in der Vorrunde aus. Während sich der Übungsleiter mit den Vergleichen gegen den TB Uphusen (0:0) und den Bremen-Ligisten Bremer SV (0:5) einverstanden zeigte, war er vom Auftritt gegen den TuS Syke hingegen enttäuscht. "Da waren wir zu weit von den Gegenspielern weg."

Trotz des klaren Ergebnisses war das 0:5 gegen den Bremer SV aufschlussreich für Joho: "Es ist klar, dass wir uns mit dem Bremer SV nicht messen können. Aber in dieser Begegnung habe ich von außen relativ viel gesehen. Es war äußerst lehrreich."  

Besonders das Defensivverhalten seiner Mannschaft konnte er dabei genauestens unter die Lupe nehmen. Mit Dorian Willms hat sich ein Neuzugang in der Abwehr in den Vordergrund gespielt. Der von der A-Junioren des TuS Komet Arsten nach Weyhe gewechselte Willms kann bisher als einer der Gewinner der Vorbereitung bezeichnet werden. Er könnte die Lücke, die Eren Kaplan in der Abwehrkette hinterlassen hat, auf Dauer schließen. "Obwohl Dorian aus der A-Jugend kommt, macht er seine Sache schon recht gut. Er muss aber noch lernen. Schließlich ist er noch jung", urteilt Joho.

Auch Ingvar Jansen, der aus dem Kader der Zweitvertretung in die Erste aufgerückt ist, wusste bislang durchaus zu überzeugen. "Er ist ein sehr agiler Spieler. Man merkt, dass mehr Bewegung im Sturm ist", lobt der Trainer seinen Offensivmann.

Mit Benjamin Lassalle und Gerrit Privenau sei er ebenfalls zufrieden.

Als Saisonziel haben die Weyher diesmal einen Platz im oberen Drittel angegeben. Zweimal hintereinander landete die Joho-Elf zuletzt auf dem vierten Rang. Liebäugeln sie im Weyher Lager insgeheim vielleicht doch mit mehr? Ist am Ende sogar der Aufstieg drin?  

Bei der Beantwortung dieser Frage möchte sich Joho nicht allzu weit aus dem Fester lehnen. "Wir gehören sicherlich zu denjenigen Mannschaften, die im Aufstiegsrennen mitmischen können. Sechs Teams sehe ich im engeren Kreis. Wir haben eine junge Truppe. Da müssen wir abwarten, wie sich die Sache entwickelt. Es gibt viele Ungewissheiten", gibt sich Weyhes Trainer eher zurückhaltend.

Mitentscheidend sei, ob die Korsettstangen wie Kapitän Daniel Engelhardt von Verletzungen verschont blieben. Sei dies der Fall, traue er seinen Jungs zu, lange an der Spitze mitzumischen. Die erste Landesliga-Begegnung gegen den 1. FC Burg bezeichnet der Weyher Übungsleiter als "schöne Begegnung". Es träfen zwei ähnliche Mannschaften aufeinander. Stephan Joho spricht von einer "echten Standortbestimmung" zum Auftakt.


Dann werde man gleich sehen können, ob die Vorbereitungszeit gut oder schlecht gewesen sei. Eines scheint hingegen sicher: Spätestens zum Saisonstart dürfte dann auch die Zeit des Probierens und der Experimente vorbei sei.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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