Mai 2009

 

Kunstschuss von E-Junior Erwin Gasbert

Der Parkplatz im Sportpark Grambke platzte aus allen Nähten. Der Grund dafür war das vom Fußballkreis Bremen-Nord in Kooperation mit dem 1. FC Burg ausgerichtete Turnier um den Pensum-Cup für Minis, E-, F- und G-Junioren. Die Veranstalter um Ralf Bande, Wolfgang Domscheit und Reiner Kollek vom Fußballkreis Bremen-Nord sowie Matthias Schmit, Jugendleiter des 1. FC Burg, hatten die Weichen für ein gelungenes Jugendturnier gestellt.

Da auch das Wetter mitspielte, erlebten die Kinder, Eltern, Betreuer und die vielen Zuschauer einen tollen Fußballtag, bei dem vor allem die Freude der Kinder am Spiel deutlich erkennbar war.

Der einzige Wermutstropfen für die Macher war das unentschuldigte Fehlen zweier Teams des Blumenthaler SV und einer Mannschaft des SV Grohn. So mussten die Organisatoren am Nachmittag mit heißer Nadel noch den Spielplan umgestalten.

In Sachen Fairplay und Einsatzfreude konnten sich die Großen einiges von den Nachwuchs-Kickern abschauen. Angefeuert von den Trainern und Eltern, liefen sie mit Begeisterung dem runden Leder hinterher. Taktieren, Reklamieren, Lamentieren, oder das Täuschen des Schiedsrichters sind den Spielern noch fremd. Bei den Minis fand auch das Wort "Rudelbildung" eine neue Bedeutung. Im Gegensatz zu den Profis im Fernsehen stand hier
wirklich der Kampf um den Ball im Vordergrund. Es war herrlich anzuschauen, mit welchem Enthusiasmus und welcher Unbekümmertheit die Kleinen zu Werke gingen.

Unter den vielen Zuschauern befand sich auch ein Scout des Bundesligisten Werder Bremen, der sich über die Fußballkünste der Nordbremer Junioren ein Bild machen wollte. "Natürlich geht es auch um den sportlichen Erfolg, aber vorrangig soll die Veranstaltung einen familiären Charakter haben, an dem Kinder und Eltern ihre Freude haben", waren sich Matthias Schmit und Ralf Bande einig. So genoss auch Werders Ex-Profi Sören Seidel, der
zurzeit bei Borussia Mönchengladbach II in der Regionalliga kickt, den Tag und schaute seinen beiden Jungs beim Kicken zu.

Einen großen Andrang gab es bei der Siegerehrung, die Ex-Profi Björn Schierenbeck, der heute als stellvertretender Nachwuchsmanager von Werder Bremen tätig ist, vornahm. Er überreichte jedem Spieler einen kleinen Pokal. Darüber hinaus erhielt noch jede Mannschaft vom Veranstalter einen Spielball. So fühlten sich am Ende der Veranstaltung alle als Sieger - und das war auch gut so. Denn genau das entsprach auch dem Charakter des Turniers.

Großen Ehrgeiz weckte bei allen Anwesenden die Ballgeschwindigkeitsmessmaschine, die pausenlos im Einsatz war. Groß und Klein hämmerte den Ball unermüdlich in die Maschen. Bei den Kindern bis fünf Jahren schoss Talha Cinar am härtesten (SAV Bremen, 39 km/h), bis acht Jahre Alex Weiner (SG Marßel, 74 km/h) und bis zehn Jahre Alex Schwarz (TSV Lesum, 76 km/h). Ein Kunstschuss anderer Art gelang dem Lesumer E-Junioren-Torwart Erwin Gasbert, der mit einem knallharten Schuss aus dem eigenen Strafraum heraus ein Tor erzielte.

Die meisten Turniersieger stellte der gastgebende 1. FC Burg mit Erfolgen bei den F1-, G1-, und E1-Junioren. Der TSV Lesum-Burgdamm gewann bei den F3- und E3- Junioren. Und je einmal siegten hier der Lüssumer SV (F2-Junioren) und die SG Marßel (E2-Junioren).

Bei den Minis, die teilweise zum ersten Mal in einer Mannschaft kickten, spielte die Tabelle noch keine Rolle. Das rundum gelungene Kreisjugendturnier Bremen-Nord hat mal wieder bewiesen, dass der Jugendfußball lebt. Hinsichtlich dieser Feststellung waren sich alle Beteiligten einig.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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