Mai 2009

 

Marßel von der Derby-Pleite erholt

Eine Woche nach der 2:7-Derbypleite gegen den 1. FC Burg "vernagelten" die Landesliga-Fußballer der SG Marßel ihr Tor und sicherten sich mit einer Nullnummer beim Tabellensiebten SV Hemelingen einen Zähler. "Damit können wir leben. Unsere Ehre ist wiederhergestellt", erklärte Marßels Trainer René Damaschke, der den kämpferisch starken Auftritt seines Teams lobte und im spielerischen Bereich wegen des Fehlens von wichtigen Kräften wie Mehmet Özkul, Ismail Akyildiz, Deniz Yilmaz und Sahbi Zahrouni ohnehin mit Abstrichen gerechnet hatte.

Zunächst einmal stand die SGM jedoch unter Druck, denn Hemelingen legte wie Feuerwehr los. Was die gut stehenden Abwehr um den erstmals als Libero eingesetzten und seinen Trainer vollauf überzeugenden Eryk Hanusek nicht bereinigen konnte, wurde dann eine Beute des Schlussmannes Marius Engelhardt. In der 16. Minute wehrte er einen Volleyschuss von der Strafraumgrenze ab, zwölf Minuten später verkürzte er rechtzeitig den Winkel und lenkte
den Ball zur Ecke. Einen ersten Warnschuss der Nordbremer gab Fouad Aoulad-Ali ab, dessen 20-Meter-Freistoß knapp über den Querbalken strich (36.).

Nach dem Seitenwechsel verlagerte die stärker werdende SG Marßel gegen einen allerdings auch abbauenden Gastgeber das Geschehen ins Mittelfeld und strahlte auch mehr Gefahr aus. Beide "Hochkaräter" gingen, wie auch die einzige Chance in Abschnitt eins, auf das Konto von Fouad Aoulad-Ali: Erst klatschte der Ball bei einem 16-Meter-Freistoß ans Lattenkreuz (Damaschke: "Das war Pech"), dann schloss Aoulad-Ali nach Vorarbeit von Damian Pilczuk
aus 15 Metern ab und scheiterte am Keeper.

"Unter dem Strich ein gerechtes Unentschieden. Da waren sich Hemelinges Trainer Thomas Pfau und ich einig", meinte René Damaschke, der sich mit seinem dezimierten Aufgebot diese Art der Wiedergutmachung vorgestellt hatte.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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