Mai 2011

 

Reschke-Ansage kommt nicht an

Burg nur 3:3 beim Schlusslicht

Es war eine klare Ansage, die Björn Reschke, Trainer des Fußball-Bremen-Ligisten 1. FC Burg, im Vorfeld der Partie beim Schlusslicht SC Weyhe an seine Spieler gerichtet hatte: "Wenn wir hier verlieren, ist das eine Blamage. Wir bleiben ohne Gegentor. Noch Fragen?" Durchaus, zum Beispiel, warum seine Elf vor allem im ersten Durchgang jegliche Entschlossenheit vermissen ließ. Die weiße Weste war jedenfalls relativ schnell beschmutzt, letztlich musste sich der SC Weyhe dennoch mit einem 3:3 (2:0) zufrieden geben. Die Platzherren waren von Beginn an spielbestimmend, scheiterten jedoch zunächst am starken Burger Schlussmann Muammer Eren. Mitte der ersten Halbzeit reichte es dennoch zur 2:0-Führung, Daniel Engelhardt (23.) und Cemalettin Kayacan (25.) trafen. Trotz einer intensiven Pausenansprache agierten die Gäste auch im zweiten Durchgang viel zu statisch. Umso überraschender fiel nach 79 Minuten der Anschlusstreffer durch Aytac Buga. Nur 60 Sekunden später legte Matthias Kleinert nach einer feinen Einzelleistung zum 2:2 nach. Der Spielverlauf war völlig auf den Kopf gestellt, doch die Weyher gaben sich nicht auf. Fünf Minuten vor Schluss war erneut Kayacan zur Stelle, einen Sieg verhinderte allerdings Andre Waldau, der einen Kleinert-Freistoß unglücklich per Kopf in die eigenen Maschen bugsierte.  
So richtig freuen wollte sich Björn Reschke über den Zähler allerdings nicht. "Unsere Leistung war eine absolute Frechheit. Wenn man sieht, wie das abgeschlagene Schlusslicht immer weiterkämpft, obwohl es für sie um überhaupt nichts mehr geht, ist unser Ausgleichstreffer unverdient", schimpfte er.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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