November 2011

 

Leitwolf muss es wieder richten

Michael Müller bremst 1. FC Burg aus

Er kann es nicht lassen. Und das ist gut für den Fußball-Bremen-Ligisten Blumenthaler SV. Auch am Sonnabend war Michael Müller einmal mehr der Matchwinner beim 3:0 gegen den Ortsnachbarn 1. FC Burg (wie im Kurier am Sonntag berichtet). Nach einem müden Kick in den ersten 45 Minuten, in denen der Tabellenletzte der Bremen-Liga sogar mehr vom Spiel hatte, wechselte sich der 41-jährige Spielertrainer ein und war von da an der unumstrittene Leitwolf. Er führte sein Team mit der Routine und Spielintelligenz eines ehemaligen Profis (mit dem VfL Osnabrück gelang ihm einst der Aufstieg in die 2. Bundesliga) auf die richtige Fährte zum letztlich verdienten Heimsieg.
Als Müller im Sommer vom SV Lemwerder zum Blumenthaler SV wechselte und das Erbe des vom FC Oberneuland gerufenen Peter Moussalli antrat, wollte er eigentlich nur noch Trainer sein. Aber dann erkannte er schnell, dass die junge Truppe vom Burgwall - etliche Spieler könnten seine Söhne sein - noch allzu häufig den Faden verliert, jemanden braucht, an dem sie sich orientieren kann. Und der mit geschultem Auge schnell erkennt, wie man wieder zurück in die Spur findet. Oder sie überhaupt findet. Wie am Sonnabend.
In den zweiten 45 Minuten verunsicherte Müller den Gegner allein schon mit seiner Anwesenheit auf dem Platz. Kein Burger kam dem Oldie zu nahe. Und der fand mit schnellen und präzisen Pässen plötzlich Lücken in der Burger Defensive, nach denen die Blumenthaler zuvor vergeblich gesucht hatten. Mit einem technischen Kabinettstückchen bereitete Müller zudem das 1:0 in der 82. Minute vor. Im 16er lupfte er den Ball über seinen Gegenspieler, spielte ihn quer zur Torlinie, und der Zweitälteste auf dem Platz, Frank Schulken (31), wuchtete ihn ins Netz. Per Kopf bediente Müller drei Minuten später mit Ibrahim Fidan seinen Jüngsten (18) im Team, der sich mit dem 2:0 bedankte. Und auch vor dem 3:0 lief der entscheidende Spielzug über den Spielertrainer, bevor Frank Schulken im Stafraum zu Fall kam und der Unparteiische auf den Punkt zeigte. Fidan ließ Burgs Keeper Sascha Steinbusch keine Chance.
Dem Kellerkind bleibt die Hoffnung, seine Leistung aus den ersten 45 Minuten konservieren und mit ihr in den kommenden Begegnungen punkten zu können. Auf die Frage, weshalb es nach gutem Beginn wieder nicht gereicht habe, antwortete Burgs Trainer Björn Reschke nur mit einem Wort: "Müller."

Quelle:Die Norddeutsche

 

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