November 2012

 

Revanchegelüste

Regionalliga Nord A-Junioren: Nach neun Spielen ist der Blumenthaler SV noch immer ungeschlagen. Irgendwann, da ist Mohamed Chaaban aus dem Trainer-Trio Realist genug, reiße die Serie. Aber gegen den VfB Oldenburg müsse das nun nicht gerade sein, unterstreicht er. Mit den Niedersachsen haben die Nordbremer denn auch noch ein Hühnchen zu rupfen, verloren sie in der vergangenen Saison doch beide Spiele gegen sie. Chaaban erwartet eine schwere Aufgabe zumal sich ihr stärkster Spieler, Badara Njie, im Spiel in beim FC Eintracht Norderstedt eine Rote Karte einhandelte und nun zusehen muss. Ohne den Abwehrchef ist gegen die Oldenburger besondere Vorsicht geboten, zumal sie in der vergangenen Woche mit einem 4:0-Erfolg beim JFV Bremerhaven überzeugten, gegen den sich die Burgwallelf beim 1:1 schwer getan hatte. Und das Toreschießen dürfte auch gegen den VfB Oldenburg nicht leichter sein, hat der doch bislang die wenigsten Gegentreffer (neun in neun Spielen) in der Regionalliga Nord zugelassen. (gru)
Sonntag, 13 Uhr, Stadion Burgwall
BLUMENTHALER SV – FC UNION 60
Fünfter Heimsieg soll her
Bremen-Liga: Beim Blumenthaler SV läuft es wie geschmiert. Die Teilnahme am Amateur-Hallenturnier steht fest und der Rückstand zum Spitzenduo Werder Bremen III/Bremer SV in der Punktrunde beträgt lediglich zwei Punkte. „Wir gucken nach oben und wollen den Abstand eng halten“, möchte Trainer Björn Reschke möglichst lange Höhenluft schnuppern. Die Vorzeichen dafür scheinen gut, denn mit dem FC Union 60 stellt sich der Tabellenelfte vor, der mit Manuel Carillho (sechs Tore) zwar einen exzellenten Strafraumstürmer hat, insgesamt aber mit Toren eher geizt (13 in neun Spielen). „Unsere Offensivabteilung ist gut dabei“, weiß Björn Reschke um deutliche Vorteile für sein Team (32 Treffer), das zudem am Burgwall die maximal möglichen zwölf Punkte geholt hat. Zu den fehlenden Langzeitverletzten gesellen sich Tim Pendzich, Andreas Beutelsbacher und Maurice Banehr, dafür sind Burkhard Meyer, Ahmed Eren und Dominik Willkomm wieder dabei. (pj)
Sonnabend, 14.30 Uhr, Burgwall
FUSSBALL VOR DEM ANPFIFF
SAV – HABENHAUSER FV
„Der Glaube ist zurück“
Bremen-Liga: Die SG Aumund-Vegesack hat mit zuletzt zwei Siegen die Basis geschaffen, um sich für das Amateur-Hallenturnier in der ÖVB-Arena zu qualifizieren. Jetzt will sie gegen den sich ebenfalls noch Chancen auf eine Teilnahme ausrechnenden, vier Punkte zurückliegenden Tabellenachten Habenhauser FV nachlegen. „Der Glaube ist zurück“, kündigt SAV-Trainer Kristian Arambasic ein mit breiter Brust auflaufendes Team hat, das unter ihrem jetzigen Trainer gegen Habenhausen stets (viermal) als Sieger vom Platz gegangen ist. Zusätzliche Sicherheit hat die SAV dadurch gewonnen, dass sie jüngst beim 2:0 über den FC Sparta Bremerhaven erstmals in dieser Serie kein Gegentor kassierte. Der breite aufgestellte Kader lässt zu, dass die SAV die Ausfälle von Ferdi Kök, Ferdi Uslu, Andy Boachie, Dennis Jordan und Lennart Kettner verkraften kann. (pj)
Sonnabend, 15 Uhr, Vegesacker Stadion
1. FC BURG – KSV VATAN SPOR
Auf an’s nächste Werk
Bremen-Liga: „Wir gehen positiv gestimmt ans nächste Werk“, erklärt Trainer Frank Seidler nach dem nervenaufreibenden 6:4 des 1. FC Burg beim SV Türkspor und vor dem Nachbarschaftsduell gegen den KSV Vatan Spor. Das bisherige Gesamtwerk kann sich sehen lassen, der vielerorts als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelte 1. FC Burg hat bereits stattliche neun Punkte auf dem Konto und ist Tabellenzwölfter. Damit sie sich weiter vermehren, gilt die Aufmerksamkeit jetzt der Balance auf dem Feld. Seidler: „Was bisher noch nicht geklappt hat ist, dass in einem Spiel Defensive und Offensive gut sind.“ Die Voraussetzungen, dass das gegen die spielstarken Gröpelinger gelingt, sind nicht so schlecht. Im personellen Bereich gibt es keine Probleme, das Selbstvertrauen ist gewachsen und die Mannschaft ist lernfähig. Seidler: „Wir rechnen uns was aus.“ (pj)
Sonnabend, 14.30 Uhr, Sportpark Grambke
TSV WULSDORF – SV TÜRKSPOR
Koser: Wir sind am Tiefpunkt
Bremen-Liga: Wiedergutmachung ist angesagt – auf beiden Seiten. Während der SV Türkspor im Kellerduell mit 4:6 gegen Burg verlor, kassierte der TSV Wulsdorf gegen Brinkum gar unglaubliche 16 Treffer. Aber wie soll sie dem SV Türkspor gelingen, die Wiedergutmachung? Tolga Avci und Hassan Chaaban fallen verletzt aus, Izzet Bekar erhielt eine Denkpause, Bilal Subasoglu und Issam El-Madhoun sind rot-gesperrt und hinter dem Mitwirken von Tuncay Selcik, Ilija Mutafov und Adnan Erkenekli stehen aus verschiedenen Gründen Fragezeichen. „Wir müssen irgendwie elf Mann zusammenbekommen“, wird Trainer Erhan Koser zu Anleihen in der zweiten und dritten Mannschaft gezwungen sein. Zu einem Wechsel zwischen den Pfosten ist Koser zwar nicht gezwungen, er deutete ihn aber an. Vielleicht strahlt der erfahrene Evren Boga im Duell des Schlusslichtes beim Tabellenvorletzten ja etwas mehr Sicherheit aus. „Wir sind am Tiefpunkt und müssen durchhalten“, beschreibt Koser die schwierige Situation. (pj)
Sonntag, 14.30 Uhr, BSA Wulsdorf
SG FINDORFF – SV GROHN
Klares Ziel: Drei Punkte
Landesliga: Tabellenführer SV Grohn fährt zwar mit breiter Brust in den Bremer Westen, auf die leichte Schulter werde man die Partie beim starken Aufsteiger SG Findorff aber nicht nehmen, verspricht Trainer Malte Jaskosch. Gleichwohl stellt er das Licht seiner Mannschaft nicht unter den Scheffel, hat sie sich doch zu einem echten Spitzenteam gemausert. Das sich zudem auf fremden Plätzen leichter tut als zu Hause. „Weil sich die Gastgeber vor eigenem Publikum nicht einfach nur hinten reinstellen und wir deshalb unsere spielerischen Vorteile besser zur Geltung bringen können“, diagnostiziert Jaskosch, der keine personellen Probleme hat. Und so ist die Zielvorgabe des Grohner Trainers eindeutig: „Wir wollen die drei Punkte.“ (gru)
Sonntag, 14.30 Uhr, BSA Nürnberger Straße
FC SPARTA BREMERHAVEN II - SVGO
Gefährliche Spitzen
Landesliga: „Die haben mit Sören Göbel und Nikolai Galvas zwei brandgefährliche Angreifer“, warnt der Trainer des SV Grambke-Oslebshausen, Frank Kandziora, vor Gastgeber FC Sparta Bremerhaven II. Die Seestädter haben am vergangenen Wochenende dem Tabellenführer SV Grohn das Leben schwer gemacht. Kandziora hat die Begegnung auf dem Oeversberg beobachtet und resümiert: „Die rennen und kämpfen unermüdlich um jeden Zentimeter Boden.“ Allerdings, und das spielt Kandziora in die Karten, müssten die Bremerhavener auch kleine Erholungspausen einlegen. Dann seien sie in der Abwehr mit schnellem Spiel über die Flügel verwundbar. Personell kann der Tabellendritte beim Tabellendreizehnten aus dem Vollen schöpfen. (gru)
Sonnabend, 14.30 Uhr, Pestalozzistraße
FC OBERNEULAND II – TSV LESUM
Neues Spiel, neues Glück
Landesliga: Es sind zwar immer noch kleine Schritte, die seine Mannschaft macht. Aber sie sind nach Einschätzung des Trainers des TSV Lesum-Burgdamm, Gino Shabani, als Fortschritte zu erkennen. Für den engagierten Coach ist es deshalb durchaus realistisch, dass den bislang sieg- und punktlosten Heidbergern beim FC Oberneuland II eine Überraschung gelingt. Seinen Optimismus entnimmt Shabani der Begegnung gegen den TSV Melchiorshausen, die trotz kompakter Vorstellung etwas unglücklich in der Schlussphase verloren ging (0:3). „Wären wir da endlich einmal in Führung gegangen, hätten wir punkten können“, blickt der Lesumer Coach zurück. Doch er bleibt Optimist, zumal morgen wieder Stammtorwart Bastian Burghardt zur Verfügung steht. Shabanis Motto: Neues Spiel, neues Glück. (gru)
Sonnabend, 17 Uhr, Vinnenweg

Quelle: Die Norddeutsche

 

 

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