November 2012

 

Wirbelsturm im Fußballkreis

Die Informationsveranstaltung des Fußballkreises Bremen-Nord zu den Ergebnissen des dreitägigen Amateurfußball-Kongress des DFB (wir berichteten) hat hohe Wellen geschlagen. Der Schiedsrichterausschuss fühlt sich durch Äußerungen von Dieter Stumpe, dem Vizepräsidenten des Bremer Fußball-Verbandes, auf den Schlips getreten.
Der Amateurfußball in Deutschland und damit auch im Fußballkreis Bremen-Nord steht in den nächsten zehn Jahren vor großen Herausforderungen. Und die bewegen schon jetzt die Gemüter der Funktionäre. So ist der Vizepräsident des Bremer Fußball-Verbandes und Vorsitzende des 1. FC Burg, Dieter Stumpe, in die Kritik geraten, weil er angeblich die Existenzberechtigung des nordbremischen Schiedsrichterausschusses in Zweifel gezogen hat.
Stumpe hatte, wie berichtet, in der vergangenen Woche im Fußballkreis Bremen-Nord die Ergebnisse des dreitägigen DFB-Amateurfußballkongresses vom Februar dieses Jahres in Kassel erläutert. Danach müssen sich Deutschlands Fußballvereine in den nächsten zehn Jahren auf einen grundlegenden Reformprozess einstellen, der auch Änderungen in den Verbandsstrukturen betrifft. Nach einem Beispiel für denkbare Neuerungen im Fußballkreis Bremen-Nord befragt, hatte Stumpe im Gespräch mit dieser Zeitung auf den Schiedsrichterausschuss verwiesen.
Mit seiner „als Beispiel für eine mögliche Veränderung innerhalb eines Fußball-Verbandes gemeinten Äußerung“ löste der Vizepräsident des BFV ein mittelschweres Erdbeben aus. So richtete der Beisitzer im Fußballkreis Bremen-Nord, Michel Vogt (TSV Farge-Rekum), einen Beschwerdebrief an den BFV-Präsidenten Björn Fecker und an den nordbremischen Kreisvorsitzenden Ralf Bande. Sinngemäß, so Bande, laute der Vorwurf, dass Stumpe nicht legitimiert sei, den Schiedsrichterausschuss in Frage zu stellen. Zumal darüber bislang in keinem Gremium diskutiert worden sei.
Angeblich schlugen die Wellen der Empörung über Stumpe im Schiedsrichterausschuss anfangs so hoch, dass er seine Arbeit einstellen wollte. Davon könne keine Rede sein, versicherte indes der Ausschussvorsitzende Jörg Jablonski. In einer zweistündigen Krisensitzung konnte Ralf Bande die Gemüter denn auch wieder beruhigen. Natürlich müsse die Arbeit auf Kreis- und Verbandsebene in Zukunft gestrafft werden, erklärte Bande mit Blick auf den DFB-Kongress. Deshalb sei auch über den Verzicht auf bestimmte Ausschüsse nachzudenken. Bande: „In diesem Zusammenhang den Schiedsrichterausschuss als Beispiel zu nennen, ist aber nicht glücklich. Gerade er ist personell gut ausgestattet.“
Dieter Stumpe hat inzwischen noch einmal unterstrichen, dass er den Verzicht auf einen Kreis-Schiedsrichterausschuss nur als Beispiel für eine mögliche Neuerung auf Verbandsebene genannt habe. Keineswegs sei er der Meinung, dass der Schiedsrichterausschuss Bremen-Nord auf dem nächsten Verbandstag des BFV im Juni 2013 zur Disposition stehe.

Quelle: Die Norddeutsche

 

 

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