November 2012

 

Bangen und Ärger um Sportstätten

Über die Situation der beiden Sportstätten „Kunstrasenplatz des 1. FC Burg“ und „Sporthalle an der Peenemünder Straße“ haben sich kürzlich die Mitglieder des Beirats Burglesum informiert. Während die Fußballer in Burg sich über Schäden am Kunstrasen ärgern, bangen die Sportler in Lesum um den Fortbestand ihres Trainingsortes.
Mitglieder mehrerer Nordbremer Sportvereine machen sich Sorgen, dass sie mit der Sporthalle an der Peenemünder Straße eine Trainingsmöglichkeit verlieren könnten. Die Halle wird im Zuge der Planung des Lesum-Parks auf dem Gelände der früheren Wilhelm-Kaisen-Kaserne in absehbarer Zeit abgerissen. Erste Ergebnisse einer Bedarfsanalyse des Kreissportbundes Bremen-Nord besagen, dass die Halle sehr gut ausgelastet und der Bedarf an diesem Trainingsort somit hoch ist. Die Bedarfsanalyse erstellen die Nutzer der Halle, der Kreissportbund-Bremen-Nord und Friedehorst, derzeit in Absprache mit dem Ortsamt Burglesum und dem Sportamt.
Das Problem, das entsteht, wenn die Halle abgerissen wird: Da es sich nicht um eine öffentliche Sportstätte handelt, hat die Stadt keinerlei Verpflichtung, für eine Ersatzanlage zu sorgen. Der Planer des Lesum-Parks, Procon, sei zwar bereit, eine Fläche an anderer Stelle bereitzustellen, berichtete Ortsamtsleiter Florian Boehlke. Damit ist die Frage der Finanzierung eines Hallenneubaus jedoch noch ungeklärt. „Eine Finanzierung ist nur möglich, wenn sich daran mehrere Investoren beteiligen“, sagte Boehlke. Das Interesse der Vereine an einem Hallenneubau ist laut Horst Dudei, zweiter Vorsitzender des KSB, jedenfalls vorhanden.
Der 1. FC Burg hat zwar einen schönen Trainingsort für seine Fußballer. Dieser befindet sich aber in einem erbärmlichen Zustand. Über die Schäden am Kunstrasenplatz streiten sich Verein und Sportamt Seite an Seite schon seit geraumer Zeit mit dem Erbauer der Anlage und dem Hersteller des Kunstrasenbelages, einer Firma in Holland. Errichtet wurde der Platz im Jahr 2003. Erste Schäden wurden noch im Rahmen der Gewährleistungspflicht beseitigt, die im Sommer 2008 auslief.
Dann kam es laut Jochen Brünjes vom Sportamt jedoch zu weiteren „erheblichen Schäden“ und es gab Verhandlungen mit dem Lieferanten des Kunstrasens und dem Erbauer der Anlage. Die Gespräch zogen sich laut Brünjes über Jahre hin – vom Sommer 2009 bis Mai 2011 – und endeten mit einer Vereinbarung. Der Kunstrasenhersteller habe sich verpflichtet, den Platz bis zum Ende der prognostizierten Nutzungsdauer, dem 15. April 2017, ständig in einem Zustand ohne Falten und offene Nähte zu halten.
Doch damit, so berichteten Vereinsvertreter, sei es nicht weit her. Die Schäden seien derzeit so massiv, dass der Platz eigentlich nicht mehr genutzt werden könne. Das Sportamt habe die Firmen zuletzt schriftlich aufgefordert, ihren Verpflichtungen nachzukommen, so Brünjes.
Bangen und Ärger um Sportstätten
Sporthalle Peenemünder Straße wird abgerissen / Schäden am Kunstrasenplatz des 1. FC Burg

Quelle: Die Norddeutsche

 

 

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