Juli 2013

 

Favoriten tun sich schwer

Ali Dag vom Fußball-Bremen-Ligisten Blumenthaler SV bereitete den Abwehrspielern des ASV Ihlpohl bei der Ritterhuder Sportwoche mit seiner enormen Schnelligkeit einiges Kopfzerbrechen. Dag erzielte auch das goldene Tor beim 1:0-Sieg des Favoriten. Genau wie der 1. FC Burg sicherte sich das Team von Trainer Björn Reschke damit trotz einiger Probleme den Halbfinaleinzug.
Der Blumenthaler SV schonte am dritten Spieltag der Gruppe rot im Rahmen der Fußball-Sportwoche der TuSG Ritterhude zwar einige Leistungsträger, zog aber dennoch mit dem dritten Sieg im dritten Spiel ins Semifinale ein. Der Osterholzer Kreisligist ASV Ihlpohl verkaufte sich aber bei seiner 0:1-Niederlage teuer. Im zweiten Match hatte der andere Bremen-Ligist, 1. FC Burg, beim 2:1-Erfolg über den ATSV Scharmbeckstotel ähnlich viel Mühe. Aber auch Burg stieß damit in die Vorschlussrunde vor.
1. FC Burg – ATSV Scharmbeckstotel 2:1 (0:0): Die Zuschauer bekamen im ersten Durchgang nur Magerkost von beiden Seiten geboten. Da beide Mannschaften es häufig mit planlosen langen Bällen probierten oder sich in Zweikämpfen aufrieben, kam kein wirklicher Spielfluss zustande. Erst nach dem Seitentausch nahm die Partie an Fahrt auf. Burgs Ahmet Kale zog die Kugel nach einem Pass von Andy Boachie knapp drüber (36.). Drei Minuten später jagte zudem Vinzenz van Koll den Ball knapp am langen Eck vorbei.
Ohne Mühe vollstreckt
Neun Minuten vor dem Abpfiff gab es dann doch noch das erste Tor zu bestaunen. Marco Boes ließ einen Eckball von Ahmet Kale geschickt durch die eigenen Beine zu Christian Ruhe passieren, der ohne Mühe zum 1:0 vollstreckte.
„Das sah schon einstudiert aus“, stellte Ritterhudes Trainer Matthias Haase fest. Beim 2:0 spielte Vinzenz van Koll Thomas Lange schön frei. Lange narrte dabei ein wenig ATSV-Torhüter Timm Korge. Er täuschte so lange an, bis sich Korge auf den Hosenboden setzte und er schließlich freie Bahn hatte (54.). Die Schlussphase gehörte jedoch dem Außenseiter aus der Kreisliga Osterholz. In der 57. Minute vereitelte FC-Tormann Sascha Steinbusch mit einer Glanzparade gegen den freistehenden Alexander Döhler das 1:2. Der Underdog kam aber dennoch noch zum Anschlusstreffer. Nach einem Foul von Christian Böhmer an Alexander Döhler verwandelte Kjell Scheper den Elfmeter zum 1:2. Schiedsrichter Erkan Coskun pfiff das Spiel aber danach gar nicht mehr wieder an.
Blumenthaler SV – ASV Ihlpohl 1:0 (0:0): Blumenthals Coach Björn Reschke verzichtete ganz auf einen Aktivposten wie Lennart Kettner. Die Torjäger Daniel Gaese und Ibrahim Fidan nahmen zudem erst einmal nur auf der Bank Platz. Auch Patrick Chwiendacz vom FC Oberneuland saß erst einmal nur auf der Bank. Der Mann für die linke Abwehrseite lief in den zweiten 30 Minuten aber noch mit einer Gastspielerlizenz für Blumenthal auf. Die Ihlpohler standen ohne ihren Spielertrainer und Lenker im Mittelfeld, Frank Schardelmann, sehr tief und lauerten auf Konter. Diese schnellen Gegenstöße blieben aber zunächst so gut wie aus.
Deshalb hing die einzige ASV-Spitze Daniel Schefft auch ziemlich in der Luft. Dem Bremen-Ligisten hätte auch bereits ein Remis zum Weiterkommen gereicht. Der Goliath machte im ersten Abschnitt zu wenig aus seiner Überlegenheit. Es wurde nur ein Fernschuss von Ali Dag notiert, der jedoch um ein paar Zentimeter zu hoch angesetzt war (13.).
Dag wirbelt herum
Ali Dag sorgte aber insgesamt für den höchsten Unterhaltungswert in der Begegnung. Er trieb die Gelb-Roten mit seiner Schnelligkeit schier zur Verzweiflung. Der Außenseiter wusste sich meistens nur mit Fouls zu behelfen, die alleine vier gelbe Karten nach sich zogen. Ali Dag war es auch, der das goldene Tor nach 37 Minuten anbrachte. Sven Landwehr hatte Patrick Chwiendacz mit einem herrlichen Diagonalball in Szene gesetzt. Den anschließenden Schuss von Chwiendacz vermochte ASV-Tormann Jan Kück zwar noch abzuwehren. Doch beim Kopfball-Abstauber von Dag war er machtlos.
In der Folgezeit ließ es das Team um Tim Pendzich wieder etwas ruhiger angehen. Deshalb wäre die Elf von Co-Trainer Thomas Harter auch beinahe noch zum Ausgleich gekommen. Daniel Schefft beförderte das Spielgerät nach einer Flanke von Dennis Franke knapp über die Querlatte (49.). Drei Minuten vor Schluss tankte sich Franke noch einmal auf rechts durch. Jonas Krebs vermochte dessen Vorleistung jedoch ebenfalls nicht in einen Treffer umzumünzen. Krebs zielte um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei. „Diese Blumenthaler Mannschaft war insgesamt nicht so gut eingespielt“, urteilte der TuSG-Trainer Matthias Haase.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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