Juli 2013

 

Pokalverteidiger SAV trifft auf FC Roland

In sehr guter Erinnerung hat der Fußball-Bremen-Ligist SG Aumund-Vegesack den Lotto-Pokal des Bremer Fußball-Verbandes (Saison 2012/13). Bekanntlich setzten sich die Mannen von Kristian Arambasic im Endspiel gegen den FC Oberneuland (20. Mai) mit 4:0 durch. An diesem Wochenende steht nun die erste Runde des Lotto-Pokals im Blickpunkt.
Gleich 13 Fußball-Herrenmannschaften aus dem Kreis Bremen-Nord sind an diesem Wochenende in Runde eins im Lotto-Pokal im Einsatz. Man darf gespannt sein, ob erneut eine Nordbremer Mannschaft in die Fußstapfen der Vegesacker treten kann und sich für den lukrativen DFB-Pokal qualifiziert.
SG Marßel – 1. FC Burg: Nach der Papierform sind die Rollen zwischen dem Vertreter der Kreisliga A (Marßel) und dem Bremen-Ligisten (Burg) in dem Nachbarschaftsduell klar verteilt. „Wir wollen natürlich eine Runde weiter kommen“, sagt der Burger Trainer Frank Seidler, der zwar urlaubsbedingt noch nicht alle Mann an Bord hat, die Favoritenrolle jedoch ohne Wenn und Aber annimmt. Auch bei der SG Marßel fehlen nach Mitteilung von Co-Trainer Abi Bouiyoaran noch einige Akteure. Bouiyoaran unterstützt den neuen Coach der SG Marßel, Andreas Löhr, der lange Jahre erfolgreich in der Jugendabteilung des Vereins gearbeitet und die Nachfolge des zur DJK Blumenthal gewechselten Tobias Schievelbein angetreten hat. Auf Wunsch des 1. FC Burg ist die Begegnung vom heutigen Sonnabend auf Sonntag verlegt worden. (gru)
Sonntag, 15 Uhr, Bezirkssportanlage Marßel
TSV Lesum-Burgdamm – TSV Melchiorshausen: In der Landesligasaison waren die Heidberger gegen die Mannschaft aus der Gemeinde Weyhe chancenlos, verloren 0:3 und 1:4 und stiegen in die Bezirksliga ab. Dort nun will das Team von Trainer Gino Shabani versuchen, an glorreiche Zeiten anzuknüpfen. Der Kader wurde denn auch erheblich verstärkt, wenngleich die Integration der 13 Neuzugänge noch längst nicht abgeschlossen ist. Den Pokalauftakt gegen den TSV Melchiorshausen stuft Shabani als Vorbereitungsspiel auf die neue Saison ein, möchte dem Gast aber möglichst ein „Bein stellen“. (gru)
Sonntag, 15 Uhr, Ihletal
SV Kurd – SG Findorff: Die Nordbremer, die ihre Heimspiele in der Kreisliga C auf der Bezirkssportanlage Oeversberg in Grohn austragen, gehen nach den Worten ihres Trainers Felit Günay selbstbewusst in die Partie gegen den Landesligisten. „Angst haben wir nicht“, sagt Günay. Dennoch sind die vier Klassen höher angesiedelten Findorffer klarer Favorit, alles andere als ein deutlicher Auswärtssieg wäre eine dicke Überraschung. Die erste Herrenmannschaft des 1999 gegründeten kurdischen Vereins ist gerade wieder in das Training eingestiegen und will versuchen, in dieser Saison um den Aufstieg in die Kreisliga B mitzuspielen. Zurzeit, so Günay, fänden sich 15 Spieler zum Training ein. (gru)
Sonntag, 13 Uhr, Oeversberg
SV Türkspor – KSV MED: Für die Fußballregion nördlich der Lesum ist der Kurdische Sportverein (KSV) ein nahezu unbekanntes und unbeschriebenes Blatt. Erhan Koser, Trainer des SV Türkspor, spricht dennoch von einer Pflichtaufgabe. Sie gelte es zu erfüllen, obwohl noch längst nicht alle Stammspieler aus dem Urlaub zurückgekehrt seien. Auf die leichte Schulter will er die Begegnung gegen den Aufsteiger in die Kreisliga C allerdings nicht nehmen, würden Pokalspiele doch oft nach eigenen Gesetzen mit bösem Erwachen für den vermeintlichen Favoriten verlaufen. Der Kurdische SV aus der Bremer Neustadt ist 2009 gegründet worden und strebt nach den Worten seines Vorsitzenden Tuncay Karaman mittelfristig höhere Ziele an. (gru)
Sonntag, 15 Uhr, Burgwallstadion, Kunstrasenplatz
TuS Komet Arsten – SV Grambke-Oslebshausen: Noch läuft längst nicht alles rund beim SV Grambke-Oslebshausen. Deswegen dient dem neuen Coach Torsten Plikat das Pokalspiel beim TuS Komet Arsten als willkommene Trainingseinheit zur Vorbereitung auf die neue Landesliga-Saison, in der man möglichst „oben mitspielen“ möchte. Dennoch dürften die Gäste kein leichtes Spiel beim Bezirksligisten haben, der die vergangene Saison zwar nur mit dem elften Rang abschloss, aber bisweilen stark aufspielte und zum Beispiel den Tabellendritten Tura Bremen mit 3:0 abfertigte. (gru)
Sonntag, 15 Uhr, Bezirkssportanlage Egon-Kähler-Straße
DJK Germania Blumenthal – FC Riensberg: Der frischgebackene Aufsteiger in die Landesliga DJK Blumenthal geht als klarer Favorit in die Partie gegen den Kreisklassenligisten FC Riensberg. Die DJK präsentierte sich bereits in der Vorbereitung mit überzeugenden Auftritten. Bei der eigenen Sportwoche unterlagen sie lediglich im Finale dem Bremen-Ligisten und Rivalen Blumenthaler SV im Elfmeterschießen und gewannen zudem die Sportwoche der SV Eintracht Aumund. DJK-Trainer Torben Reiß ist vorsichtig, glaubt aber an ein Weiterkommen seiner Elf: „Pokal ist natürlich immer so eine Sache. Ich sehe uns aber absolut in der Favoritenrolle.“ (wk)
Heute, 17 Uhr, Burgwallstadion
SV Lemwerder – FC Oberneuland: Der mit dem Zwangsabstieg zu kämpfende FC Oberneuland ist selbst für Lemwerders Trainer Norman Stamer nicht recht einzuschätzen. Doch trotz Ungewissheit gibt dieser sich selbstbewusst: „Wir wissen nicht so recht was uns erwartet, wollen aber weiterkommen.“ Stamer hat mit einigen Ausfällen zu kämpfen, glaubt aber trotzdem an seine Mannschaft: „Unser 18-Mann-Kader wird stark genug sein.“ In der Vorbereitung konnte der SV Lemwerder bislang, unter anderem mit einem 3:1-Sieg gegen Landesligist Neustadt überzeugen. (wk)
Heute, 16 Uhr, SPA Lemwerder
TSV Farge-Rekum – TuS Schwachhausen: B-Kreisligist gegen Bremen-Ligist. Auf dem Papier eine klare Sache. Farge-Rekum bekommt es mit einem richtigen Brocken zu tun – Schwachhausen kommt nach Bremen-Nord. Auf der Trainer-Bank sitzt mit Marvin Müller ein neuer Trainer, der die Nachfolge von Stefan Lietz antrat. Dieser geht das Spiel locker an und versucht sich in Scherzen: „Keine Chance. Die wollen wir nutzen.“ Müller muss auf den gesperrten Philip Bohnhardt verzichten: „Absolut schade. Philip könnten wir natürlich gut gebrauchen“, äußerte sich Müller. Für Stürmer Bohnhardt wird Jonas Neumann aus der Jugend in den Kader rücken. (wk)
Sonntag, 15 Uhr, SPA Farge-Rekum
FC Roland Bremen – SG Aumund-Vegesack: Ein vermeintlich einfaches Los hat der Titelverteidiger SAV erwischt. Mit dem FC Roland Bremen treffen sie auf den Aufsteiger in die Kreisliga C. Der FC Roland wurde in der vergangenen Saison souverän Meister in der 1. Kreisklasse. Vegesacks Trainer Arambasic tritt mit einem klarem Zielan: „Wir werden mit Sicherheit nicht tiefstapeln. Wir wollen natürlich die erste Runde überstehen.“ Trotz des vermeintlich schwächeren Gegners warnt Arambasic: „Sie haben einige erfahrende ehemalige Verbandsspieler in ihren Reihen.“ Durch die vielen Testspiele und Sportwochen in letzter Zeit soll seine Mannschaft erstmal zu Ruhe kommen und trotzdem weiß Kristian Arambasic um den konditionellen Zustand seiner Elf: „Die Jungs sind fit.“ (wk)
Sonntag, 18 Uhr, SPA SV Weser 08
SV Eintracht Aumund – TS Woltmershausen: „Ich habe einen ganz dicken Hals wegen unsere Verletzungsmisere, die wir leider noch aus der Endphase der vergangenen Saison mit uns rumschleppen (15 verletzte Spieler, Anm. d. Red.). Dennoch versuchen die Aumunder gegen den Favoriten aus der Landesliga sich so teuer wie möglich zu verkaufen. „Woltmershausen spielt sehr zweikampfbetont. Alles anderen als ein Sieg von Woltmershausen wäre unter diesem Umständen eine Überraschung“, berichtete der SVEA-Coach René Damaschke. (osh)
Sonnabend, 17 Uhr, BSA Aumund
TV Eiche Horn – SV Grohn: Der Bremen-Liga-Aufsteiger SV Grohn steht gegen den Kreisliga-A-Absteiger Horn vor einer Pflichtaufgabe. „Aber da wir gestern und heute in Ritterhude im Einsatz waren, ist es wichtig diese Aufgabe ernst zu nehmen und unsere Kräfte gegen Horn zu bündeln“, meinte der „Husaren“-Coach Malte Jaskosch. Im Pokalspiel gegen die Stadtbremer stehen acht SVG-Spieler nicht zur Verfügung. „Trotzdem werden wir eine gute Mannschaft aufbieten und wollen natürlich auch gewinnen“ (Jaskosch). (osh)
Sonntag, 15 Uhr, Egon-Kähler-Straße
CF Victoria Bremen 05 – Blumenthaler SV: Gegen einen Bezirksligisten muss sich die Burgwall-Elf bewähren. „Das Team mit den ehemaligen Oberliga-Spielern ist sehr schwer einzuschätzen. Das ist ein Grund es nicht zu unterschätzen“, äußerte sich im Vorfeld der Blumenthaler Trainer Björn Reschke. Jannik Rospek (Urlaub), Ozer Alkur (schwere Knieverletzung) plus die Langzeitverletzten fallen beim Gast aus. „Trotzdem wollen und müssen wir die nächste Runde erreichen“ (Reschke).

Quelle: Die Norddeutsche

 

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