Juli 2013

 

SG Marßel hält eine Halbzeit wacker mit

Zum Schluss war es ein standesgemäßes Ergebnis: Mit 9:0 (2:0) setzte sich Fußball-Bremen-Ligist 1. FC Burg gestern in der ersten Runde des Lottopokals beim vier Klassen tiefer angesiedelten Nachbarn SG Marßel durch. In der ersten Hälfte freilich hatten die Gastgeber mit ihrem neuen Trainer-Duo Andreas Löhr und Abi Bouiyoaran dem hohen Favoriten das Leben schwer gemacht.
Marßel. Die Marßeler wollen mit einem neu formierten Team eine gute Rolle in der Kreisliga A spielen. Und obwohl sie gestern bereits nach zwei Minuten durch einen Lupfer von Burgs Ömer Aydogdu über ihren guten Keeper Alexander Schneider hinweg im Rückstand lagen, präsentierten sie sich in der Folgezeit in dem Fußball-Lottopokalspiel hellwach – mit guter Ordnung und flotten Kombinationen. In Gefahr bringen konnten sie das von Sascha Steinbusch gehütete Gäste-Tor in den ersten 45 Minuten allerdings nur zwei Mal. In der 31. Minute tauchte der schnelle Alexander Eirich allein vor Steinbusch auf, der ihm den Ball jedoch seelenruhig vom Fuß spitzelte.
Souveräner Schiedsrichter
Und zwei Minuten vor dem Pausenpfiff des souveränen Unparteiischen Georg Trebin verpasste Eirich eine Flanke von Ahmet Yilmaz nur knapp. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste bereits mit 2:0, weil der beste Spieler auf dem Platz, Andy Boachie, den Ball nach einem Pressschlag zwischen Ömer Aydogdu und der vielbeinigen Marßeler Abwehr gedankenschnell verwertet hatte (28.).
Mehr als diese beiden Burger Torchancen ließen die Gastgeber in der ersten Halbzeit nicht zu. „Da haben wir uns noch etwas schwer getan“, räumte Gäste-Coach Frank Seidler ein und bescheinigte den Marßelern großes Engagement. Seiner Mannschaft steckten freilich zehn Spiele in den Knochen, die sie innerhalb von 14 Tagen auf Turnieren zu absolvieren hatten. Folglich diente der erste Durchgang gestern vor allem dem Zweck, die Müdigkeit abzuschütteln. Was auch deshalb gelang, weil die Marßeler nach dem Wechsel mit zunehmender Spieldauer immer müder wurden. Mit der Folge, dass ihre in den ersten 45 Minuten demonstrierte Ordnung zusehends in die Brüche ging. Andreas Löhr: „Wir stecken mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison und haben noch nicht genug Luft für 90 Minuten.“ Ganz anders der benachbarte Bremen-Ligist. Innerhalb einer guten Viertelstunde schraubte er den von Hendrik Schröder in der 62. Minute nach Steilpass von Ahmet Kale erzielten 3:0-Vorsprung auf 9:0 hoch. Zwischen der 69. und der 86. Minute ließen sich Vinzenz van Koll, Mirko Wendland, Riccardo Caprarese, wiederum Mirko Wendland, Ahmet Kale und noch einmal Wendland als Torschützen feiern. Alle hatten leichtes Spiel, weil die von Mannschaftskapitän Abdullah Tüfekci zunächst gut organisierte Defensivabteilung der Gastgeber auseinanderfiel. „Wir können aber auf der Leistung in der ersten Halbzeit aufbauen“, zeigte sich Andreas Löhr dennoch zufrieden, während sein Burger Kollege Frank Seidler das Training in dieser Woche locker angehen lassen will. „Wir werden vor allem an der Taktik feilen“, kündigte er an.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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