Juli 2013

 

Weg zum Turniersieg führt über die SAV

Mit gleich vier Bremen-Ligisten ist die morgen beginnende Fußball-Sportwoche der TuSG Ritterhude wieder hervorragend besetzt. Dauerfinalist und Vorjahressieger SG Aumund-Vegesack steht wieder mal bei der Aufzählung der Turnierfavoriten an erster Stelle. Der Herausforderer des Bundesligisten TSG Hoffenheim in der ersten Runde des DFB-Pokals hat aber mit der gastgebenden TuSG Ritterhude, dem SV Grohn sowie dem SV Grambke-Oslebshausen ernstzunehmende Kontrahenten in der Vorrunde. 
Vorjahressieger SG Aumund-Vegesack eröffnet die traditionelle Fußball-Sportwoche der TuSG Ritterhude auf dem Jahnsportplatz am morgigen Sonnabend um 16.30 Uhr mit einer Partie in der Gruppe blau gegen den Rivalen aus der Bremen-Liga, den SV Grohn. Die Vegesacker gehören auch in diesem Jahr wieder zu den großen Favoriten auf den Gewinn der Siegprämie in Höhe von 400 Euro. „Unser Minimalziel ist das Halbfinale“, erklärte SAV-Coach Kristian Arambasic.
Arambasic muss bei der Sportwoche auf Abwehrspieler Björn Krämer verzichten, der mit seinem in der Vorbereitung auf die neue Saison erlittenen Kreuzbandriss vermutlich die komplette Spielzeit verpassen wird. Daniel Mulert befindet sich zudem im Urlaub. Außerdem bangt der Ritterhuder Dauerfinalist noch um das Auflaufen des angeschlagenen Neuzugangs Volkan Arslan. Nils Göcke schlägt sich zudem noch mit einer Bauchmuskelzerrung herum. Aber auch so wird der DFB-Pokal-Teilnehmer eine schlagkräftige Formation aufbieten können. „Bereits jetzt zeigt sich, dass es wichtig ist, einen großen Kader zu haben“, stellte Kristian Arambasic fest. Er erwartet jedoch keine Wunderdinge von seiner Mannschaft in Ritterhude, zumal alle Neuzugänge ihre Einsatzzeiten bekommen sollen. „Für sie ist es wichtig, dass sie sich an unsere Spielphilosophie gewöhnen“, sagte Arambasic.
Immer wieder gerne nach Ritterhude kommt auch der SV Grohn. Der Landesligameister unterlag im vergangenen Jahr im Spiel um Platz drei dem Blumenthaler SV erst nach einem Elfmeterschießen. „Die Ritterhuder Sportwoche ist ein sehr attraktives Turnier mit vielen Zuschauern, das uns im vergangenen Jahr sehr viel Spaß gemacht hat“, betonte Grohns Trainer Malte Jaskosch. Er reist gleich mit acht Neuzugängen an. Jan Kohler, Tim Schneeberg, Ricardo Gabriele, Joschua Zurek sowie Philipp Kropp rückten von den eigenen Verbandsliga-A-Junioren hoch. Stürmer Suleimane Seidi wechselte von den A-Junioren des TS Woltmershausen zum Bremen-Liga-Aufsteiger. Auch erst 21 Jahre alt ist Mittelfeldspieler Konstatinos Katsanos, der vom Nachbarn SV Grambke-Oslebshausen nach Grohn stieß. Jüngster Neuzugang ist Defensivspieler Mahmut Cicek von der SG Marßel. Demgegenüber steht nur der Abgang von Metin Ertem, der wieder zum FC Worpswede zurückkehrte. „Für Metin war der Aufwand bei uns einfach zu groß“, zeigte Malte Jaskosch vollstes Verständnis für den Wechsel des Grasbergers.
Jaskosch hätte nichts gegen eine andere Gruppeneinteilung gehabt: „Wir haben eine sehr schwere Gruppe erwischt. Gerade gegen die SG Aumund-Vegesack wird es natürlich nicht leicht für uns. Es ist hart, in dieser Gruppe weiterzukommen.“ Neben den beiden Bremen-Ligisten kämpfen auch der gastgebende Vorjahresfinalist TuSG Ritterhude sowie der Landesligist SV Grambke-Oslebshausen in der blauen Gruppe um den Einzug in die Vorschlussrunde. Auch Malte Jaskosch ist noch nicht auf spielerische Leckerbissen in Ritterhude eingestellt: „Wir haben bislang vorwiegend im konditionellen Bereich gearbeitet. Das taktische Training folgt noch nach dem Mittelteil.“
Der Blumenthaler SV wird nicht zuletzt wegen seiner vielen starken Neuzugänge ebenfalls als möglicher Turniersieger gehandelt. Von seinen neuen Kickern fehlt allerdings noch Innenverteidiger Jannik Rospek (Urlaub). Der Italiener Angelo Morelli kommt zudem erst im August nach Bremen. Ferner wird der Langzeitverletzte Patrick Stedtnitz nicht zur Verfügung stehen. „Wir wollen ein vernünftiges Turnier spielen“, meinte Blumenthals Trainer Björn Reschke, der mit seinem Team am Sonntag ja möglicherweise auch noch beim Schmidt+Koch-Cup des SV Löhnhorst im Spiel um Platz drei oder im Finale im Einsatz sein wird. Für Reschke ist die SG Aumund-Vegesack wieder ein ganz heißer Kandidat auf den Turniersieg. Genau wie die anderen Teams wolle auch Björn Reschke in Ritterhude noch einiges ausprobieren: „Ich werde meine Spieler auf verschiedenen Positionen testen, um optimal vorbereitet in die neue Saison zu gehen.“
Der Blumenthaler SV bekommt es in der roten Gruppe mit dem Ligarivalen 1. FC Burg sowie mit den Kreisligisten ASV Ihlpohl und ATSV Scharmbeckstotel zu tun. Während den beiden letztgenannten Teams sicherlich nur Außenseiterrollen im Ringen um den Halbfinaleinzug zukommen, könnte sich die TuSG Ritterhude in der anderen Gruppe als harte Nuss erweisen. Die Ritterhuder scheiterten schließlich nur ganz knapp am Aufstieg in die Bezirksliga 3. Die Riege um Torjäger Niklas Kutz dürfte wieder für die eine oder andere Überraschung gut sein.
Gespielt wird jeweils zweimal 30 Minuten. Vom Halbfinale an folgt bei einem Remis direkt im Anschluss an die reguläre Spielzeit ein Elfmeterschießen. Der beste Torschütze der Sportwoche erhält einen Sonderpreis.
„Es ist hart, in dieser Gruppe weiterzukommen.“
Malte Jaskosch, Trainer SVGrohn
Spielplan
Sonnabend, 20. Juli, Gruppe blau; 16.30 Uhr: SG Aumund-Vegesack – SV Grohn; 18 Uhr: SV Grambke-Oslebshausen – TuSG Ritterhude
Sonntag, 21. Juli, Gruppe rot; 16.30 Uhr: Blumenthaler SV – ATSV Scharmbeckstotel; 18 Uhr: ASV Ihlpohl – 1. FC Burg
Montag, 22. Juli, Gruppe blau; 19 Uhr: TuSG Ritterhude – SV Grohn; 20.30 Uhr: SG Aumund-Vegesack – SV Grambke-Oslebshausen
Dienstag, 23. Juli, Gruppe rot; 19 Uhr: 1. FC Burg – Blumenthaler SV, 20.30 Uhr: ATSV Scharmbeckstotel – ASV Ihlpohl
Mittwoch, 24. Juli, Gruppe blau; 19 Uhr: SV Grambke-Oslebshausen – SV Grohn; 20.30 Uhr: TuSG Ritterhude – SG Aumund-Vegesack
Donnerstag, 25. Juli, Gruppe rot; 19 Uhr:1. FC Burg – ATSV Scharmbeckstotel; 20.30 Uhr: ASV Ihlpohl – Blumenthaler SV
Freitag, 26. Juli, Halbfinale; 19 Uhr: Sieger Gruppe blau – Zweiter Gruppe rot; 20.30 Uhr: Sieger Gruppe rot – Zweiter Gruppe blau
Sonnabend, 27. Juli; 16.30 Uhr: Spiel um Platz drei; 18 Uhr: Endspiel (kh)

Quelle: Die Norddeutsche

 

 

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