Mai 2013

 

Diszipliniert und willensstark

Nach dreijähriger Abwesenheit gehört der SV Grohn wieder zum Oberhaus des Bremer Amateurfußballs. Die „Husaren“ gewannen die Meisterschaft in der Landesliga mit sieben Punkten Vorsprung vor dem VfL 07 und wollen nach den Worten ihres Erfolgstrainers Malte Jaskosch auch in der Bremen-Liga ihre kollektive Stärke in die Waagschale werfen.
Mannschaftliche Geschlossenheit, Willenskraft und die konsequente Orientierung am taktischen Konzept des Trainers waren die Garanten für den Erfolg des Traditionsvereins aus dem Bremer Norden. Mit einem kleinen Kader erreichte Malte Jaskosch auf Anhieb Großes in seinem ersten Jahr auf dem Oeversberg.
Sein Vorgänger im Amt, Juan Schrader, heute Vorsitzender des SV Grohn, hatte ihn von einem ehrgeizigen und „spannenden Vorhaben“ überzeugen können. Und das hieß vor einem Jahr „Bremen-Liga“. Dafür, sagt Schrader, habe er Jaskosch engagiert. Zum richtigen Zeitpunkt, denn der Fußballlehrer aus Pennigbüttel (Kreis Osterholz) hatte gerade eine einjährige schöpferische Pause hinter sich. Zuvor hatte er zehn Jahre lang ununterbrochen in Diensten des Osterholzer Bezirksligisten FC Worpswede gestanden, jetzt freute er sich auf die Herausforderung im Bremer Fußball. Die Bilanz nach seiner ersten Landesliga-Saison: 23 Siege, vier Unentschieden, drei Niederlagen, 73 Punkte sowie ein Torverhältnis von 95:31. Und: Klassenprimus sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde. Der Präsident des Bremer Fußballverbandes, Björn Fecker, bezeichnet den SV Grohn als „würdigen Meister der Landesliga“.
Malte Jaskosch, daraus machen Vorstand und Spieler des SV Grohn kein Hehl, sei der Vater des Erfolgs. Mit seiner „sympathischen Art“ kam der 47-jährige kaufmännische Leiter einer Hemelinger Firma gleichermaßen positiv bei Spielern und Offiziellen an. Und seine pädagogischen Qualitäten trugen schnell Früchte: Aus technisch versierten Fußballindividualisten formte Jaskosch ein schlagkräftiges Team, das seine taktischen Vorgaben in kurzer Zeit verinnerlichte und immensen Trainingsfleiß an den Tag legte.
Davon zehrten die „Husaren“, die nun neben der SG Aumund-Vegesack, dem Blumenthaler SV, dem 1.FC Burg und dem SV Türkspor als fünfter nordbremischer Vertreter in der Bremen-Liga mitmischen, vor allem in der strapaziösen Winterperiode mit etlichen englischen Wochen; in denen zudem verletzte Stammspieler ersetzt werden mussten. Aus einer starken Abwehr heraus – neben BTS Neustadt die beste in der Klasse – baute die Mannschaft kombinationssicher, mit Übersicht und Geduld ein ungemein effektives Offensivspiel auf und erzielte die weitaus meisten Tore in der Landesliga. Mit diesem Konzept ihres Trainers will der SV Grohn auch als Aufsteiger bestehen.
„In der Mannschaft steckt so viel Qualität, dass sie die Bremen-Liga halten kann“, blickt Malte Jaskosch voraus. Gleichwohl will er „punktuell“ noch etwas nachbessern, um den Klassenerhalt zu sichern. „Über mehr reden wir erst mal gar nicht“, zeigt er sich realistisch. Drei oder vier Neuzugänge stehen auf dem Wunschzettel von Jaskosch, der auch in der neuen Saison von Henning Vogelbein und Michele Lapenna als Co-Trainer unterstützt wird. Vereinsvorsitzender Juan Schrader: „Wir sind in Gesprächen, auch mit Spielern, die Bremen-Liga-Erfahrung haben.“
Davon stehen auch schon einige in Diensten des SV Grohn. Spieler wie Jannis Kurkiewicz, Torschützenkönig mit 20 Treffern, Sergej Bachmann, Manfred Klein oder Mirco Boltjes haben ihre Qualitäten in der höchsten Bremer Amateurfußball-Klasse längst nachgewiesen. Zum Kader der Grohner gehören außerdem Elvan Öksel, Savas Kaleli, Alexander Krail, Jans-Philipp Heine, Andreas Dederer, Benjamin Samorski, Eric Kientega, Alexander Janosch, Metin Ertem, Mannschaftskapitän Dirk Heumann, Wladislaw Pfeifer, Malte Vollstedt, Alpha Falikov Fadiga und Aboubakar Diomande, Ahmet Cakmak, Jannik Dargel, Joschua Zurek und Riccardo Gabriele.

Quelle: WESER KURIER

 

 

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