Mai 2013

 

Ahmet Kale trifft aus 40 Metern

Eine Konzessionsentscheidung des Unparteiischen, klagte Trainer Frank Seidler unmittelbar nach dem Schlusspfiff, habe seine Mannschaft um den Sieg gebracht. Tatsächlich lag der 1. FC Burg in der Fußball-Bremen-Liga-Partie beim TuS Schwachhausen 4:3 in Front, als Schiedsrichter Bastian Norden ein Foulspiel von Marco Boes im Strafraum an Benjamin Eta gesehen haben wollte. Mit seinem Tor vom Elfmeterpunkt zum 4:4-Endstand (85.) sicherte Dennis Richter den Gastgebern einen Punkt.
Wenige Minuten vorher hatte die Bank der Hausherren vergeblich einen Strafstoß gefordert, als Christian Böhme Schwachhausens Benjamin Eta im 16er umrempelte – doch Nordens Pfeife blieb stumm. Dass die rund 60 Zuschauer auf dem Grün an der Konrad-Adenauer-Allee gestern gleich acht Treffer sahen, hätten sie nach den ersten 20 Minuten der Begegnung nicht vorherzusagen gewagt. Allzu durchsichtig und zaghaft agierten vor allem die Gastgeber, kaum torgefährlicher präsentierten sich die Nordbremer. Die hohe Trefferquote war denn auch weniger den gezeigten Offensivleistungen als vielmehr der großzügigen Mithilfe der Torhüter geschuldet. So ließ Schwachhausens Oliver Freuen vor dem Ausgleichstor von Florian Möhle für die Gäste zum 2:2 (63.) den Ball aus den Händen gleiten. Und in der 81. Minute berechnete er den Flankenball von Ahmet Kale auf Denis Schumann falsch, der das Leder mit der Brust stoppte und flach ins lange Eck zum zwischenzeitlichen 3:3 einschob. Damit hatten die die Nordbremer zum dritten Mal in der Begegnung zwischen dem Tabellenelften und dem Tabellendreizehnten einen Rückstand egalisiert. Das 1:2 aus ihrer Sicht köpfte Andreas Hormann völlig unbedrängt (49.), das 2:3 in der 76. Minute musste Torwart Sascha Steinbusch auf seine Kappe nehmen, der ansonsten ein sicherer Rückhalt war. Ein langer Ball der Hausherren prallte vor ihm auf und sprang so hoch, dass er ihn nur noch mit den Fingerspitzen erwischte und zur Kopfballvorlage für Dennis Richter ummünzte.
Als bester Spieler aber durfte sich der Burger Angreifer Ahmet Kale feiern lassen. Er schlug nicht nur gefühlvolle Eckbälle und Freistöße, sondern glich in der 42. Minute nach einer sehenswerten Kombination der Gäste über die linke Angriffsseite auch die 1:0-Führung durch Eta aus. Zudem bereitete er das 3:3 durch Schumann vor und sorgte in der 83. Minute mit einem Freistoß aus 40 Metern aus halbrechter Position ins obere lange Ecke für das Tor des Tages (4:3). Sein Trainer Frank Seidler zeigte sich trotz des Ärgers über die Konzessionsentscheidung zufrieden mit dem Remis, TuS-Coach Thomas Laesch aber hatte einen „Hals“ wegen der „haarsträubenden Fehler“ seines Torhüters.

Quelle: Die Norddeutsche

 

 

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