Mai 2013

 

Countdown fürs Pokal-Finale gestartet

Der Abpfiff des letzten Punktspiels in der Bremen-Liga war für die Kicker der SG Aumund-Vegesack noch längst nicht der Schlussstrich unter die Spielzeit 2012/13: mit dem feststehenden 3:0 (0:0)-Derbyerfolg über den 1. FC Burg begann nämlich der Countdown für das am Pfingstmontag um 16 Uhr im Stadion Obervieland stattfindende Lotto-Pokal-Finale gegen den Regionalligisten FC Oberneuland.
Als erste der nach dem Rückzug des TSV Wulsdorf verbliebenen 15 Mannschaften beendete die SG Aumund-Vegesack die Saison in der Fußball-Bremen-Liga. Und das – wie erwartet – erfolgreich. Mit dem 3:0 (0:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Burg wahrte die SAV die Chance auf Platz zwei im Endklassement und verteidigte die beeindruckende Erfolgsserie, die sie auf elf Siege und ein Remis ausbaute. Eines gelang ihr allerdings nicht: die angestrebte 100-Tore-Marke zu knacken. „Das wollten wir unbedingt“, gestand SAV-Trainer Kristian Arambasic ein und trauerte diesbezüglich den gestrichenen Partien gegen den TSV Wulsdorf nach. „Wir haben es geschafft, dass die SAV nicht das 100. Tor erzielt hat“, empfand Kai Ubben, der mit Frank Seidler das Trainergespann beim 1. FC Burg bildet, ein wenig Genugtuung.
Denn sein Team hatte gegen die angesichts des bevorstehenden Pokalfinales sehr reserviert auftretenden Vegesacker ein starkes Spiel geboten. Hinten ließ der mit großer Laufarbeit und guter Ordnung agierende 1. FC Burg in den ersten 45 Minuten wenig bis gar nichts zu, vorne sorgten die immer wieder mit guten Bällen von Vinzenz van Koll und Co. aus dem Mittelfeld bedienten Ercan Yilmaz und Ahmet Kale für zunehmende Gefahrenmomente. Allein der Lohn in Form eines Torerfolges blieb aus – auch weil sich SAV-Keeper Maik Meyer-Wersinger wieder einmal als Meister seines Faches präsentierte.
Im zweiten Abschnitt gelang es der SAV, aus dem Schongang etwas höher zu schalten. Das Tempo wurde verschärft, die Genauigkeit im Passspiel verbessert und der Wille zum siegreichen Punktspielausklang und zum Erhalt der Erfolgsserie erkennbarer. Ferdi Kök brachte den Favoriten nach Vorarbeit von Abdullah Basdas mit 1:0 nach vorne (56.), Daniel Mulert legte gegen die in der Konzentration nachlassenden Burger per Kopf nach Eckball von Basdas das 2:0 nach (73.). „Die schießen uns ab, wenn wir uns jetzt hängen lassen“, schwante Frank Seidler an der Linie Böses und erreichte sein Team. Das besaß prompt die Möglichkeit, gegen die in den vergangenen Wochen viel stabilere SAV-Abwehr – die allerdings auch einmal mehr neu formiert war – der Partie noch eine Wende zu geben. Doch der für viel frischen Wind sorgende Florian Möhle traf nur das Außennetz nachdem zuvor Ahmet Kale an Meyer-Wersinger gescheitert war (75.). „Wenn wir das 1:2 machen, dann trifft auch Ercan“, ärgerte sich Kai Ubben über eine Verknüpfung mit dem nächsten Hochkaräter, den Yilmaz genau auf den Körper von Meyer-Wersinger abfeuerte (76.).
Wenig später war dann das derzeitige Standardergebnis der SAV – wie gegen Blumenthal, Werder III und den Bremer SV – perfekt. Der eingewechselte Bashkim Toski vollstreckte nach Vorarbeit des erstmals nach seiner Gesichtsverletzung eingesetzten Johannes Metschuck zum 3:0 (83.).
Pflicht erfüllt, Generalprobe halbwegs gelungen – ab sofort steht nur noch das Pokal-Finale im Fokus. Beim Abpfiff am Pfingstmontag stellt sich dann nur noch die Frage: Ist die SAV im Lostopf der DFB-Pokal-Hauptrunde oder muss sie sich wie beim Amateur-Hallenturnier im Dezember mit Platz zwei hinter dem Favoriten FC Oberneuland begnügen?

Quelle: Die Norddeutsche

 

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