April 2015

Unerfüllte Burger Hoffnungen

Optimistisch war der 1. FC Burg gestern zu OT Bremen gereist. Mindestens ein Remis hatte man sich ausgerechnet. Doch nach 90 Minuten machte sich Ernüchterung breit. 2:0 gewannen die Gastgeber-Kicker die Landesliga-Partie. „Und das völlig zu Recht“, wie der Burger Trainer Mirko Heyne ohne Umschweife einräumte.
Der Tabellenvierte präsentierte sich auf der Bezirkssportanlage Schevemoor von Beginn an als das kompaktere Team mit der besseren Spielanlage. OT-Trainer Ugur Biricik verbrachte am Spielfeldrand einen relativ ruhigen Nachmittag, hatten seine Schützlinge die Partie doch über weite Strecken im Griff. Nur einmal musste er in der ersten Halbzeit tief durchatmen, als Mirco Boltjes OT-Schlussmann Daniel Griesbach zu einer Glanzparade zwang. Der konnte den Ball noch mit den Fingerspitzen aus dem oberen Torwinkel (35.) fischen.
Das Führungstor für die Gäste wäre zu diesem Zeitpunkt zwar glücklich gewesen, hätte den weiteren Spielverlauf aber durchaus beeinflussen können. OT wäre gezwungen gewesen, offensiver zu agieren und Burger Konter zu riskieren. So aber blieb es bis zum Pausenpfiff beim torlosen Unentschieden, mit dem die Nordbremer mehr als zufrieden sein durften, sahen sie sich doch über weite Strecken in die Defensive gedrängt.
Nach dem Wiederanpfiff forcierte OT den Druck aufs Burger Tor und ging in der 52. Minute durch Ahmet Derin schon fast zwangsläufig in Führung. Dem Treffer war eine ansehnliche Kombination der Gastgeber vorausgegangen, wie auch Heyne neidlos anerkannte. Beim zweiten Tor der Gastgeber leistete seine Abwehr indes unfreiwillig Hilfestellung, weil sie den Gegner geradezu zum Torschuss einlud. Roman Reschke ließ sich nicht lange bitten und dem guten Marco Gärtner im Kasten der Gäste keine Chance (69.).
Damit war der Zug für die Burger endgültig abgefahren, wenngleich ein Schussversuch von Jannik Dargel in der Nachspielzeit nur im Zentimeter sein Ziel verfehlte. Doch auch mit einem Ehrentor wären die Nordbremer ohne Punkte geblieben.
Und deshalb sind sie der Abstiegszone wieder näher gekommen. „Am nächsten Sonnabend ist ein Sieg im Heimspiel gegen den ATSV Sebaldsbrück ein Muss“, beschrieb Mirko Heyne die ungemütliche Tabellensituation.

Quelle: Die Norddeutsche

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