April 2015

Den letzten Willen vermisst

Der 1. FC Burg wartet in der Fußball-Landesliga seit nunmehr fünf Spielen auf einen Sieg. Auch gegen den ATSV Sebaldsbrück reichte es für die Kicker von der Grambker Geest nicht für einen Heimdreier. Trainer Mirko Heyne vermisste beim 3:3-Remis bei seiner Elf den letzten Willen, das Spiel gewinnen zu wollen.
„Nichts gegen Sebaldsbrück, aber eine Mannschaft, die mit mehreren A-Junioren und fast ohne Wechselspieler zu uns kommt, müssen wir einfach schlagen“, Mirko Heyne war nach dem Abpfiff sichtlich bedient. Zumal die Burger nach zwölf Minuten 2:0 hätten führen können. Zunächst wurde Konstatinos Katsanos nach einem schönen Doppelpass mit Linksverteidiger Calvin Bier im Sechzehner zu Fall gebracht. Spielmacher Ercan Yilmaz verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0 (9.). Kurz darauf holte ATSV-Keeper Lars Richter Bier von den Beinen. Schiedsrichter Hidir Emen entschied erneut auf Foulelfmeter, doch diesmal parierte Richter gegen Yilmaz gut (12.).
Danach folgten schlimme zehn Minuten für die Heimelf. Erst prallte der kopfballstarke Andy Boachie mit seinem Gegenspieler zusammen und musste blutüberströmt mit einer Platzwunde am Hinterkopf ausgewechselt werden. Und in der 24. Minute unterlief dem FCB-Innenverteidigung ein Stellungsfehler, sodass ein Sebaldsbrücker Klärungsversuch bei Ibrahim Tiras landete, der Burgs Torwart Marco Gärtner umkurvte und zum 1:1 einschob.
Weitere zwei Minuten später hatte Tiras plötzlich zu viel Platz über die rechte Seite, zog in den Strafraum hinein und bediente Torjäger Mustafa Celik. Dieser scheiterte zunächst an Gärtner, doch der mitgelaufene Dardan Musliu war gedankenschnell und schob ins freie Tor zum 2:1 für die Gäste ein (26.).
Im zweiten Durchgang fing sich die Heyne-Elf jedoch wieder. Vier Minuten nach Wiederbeginn brachte Katsanos einen Freistoß von der Grundlinie vor das Gäste-Tor. Richter ließ das Spielgerät durch seine Hände rutschen, sodass dieses die Torlinie laut des Assistenten passierte – 2:2. Die Einwechselung des wieder genesenden Vinzenz van Koll brachte dann noch einmal Tempo ins Offensivspiel der Burger. Doch in der 79. Minute mussten die Gastgeber erneut den 2:3-Rückstand durch Serdal Deli hinnehmen. Burg antwortete: Nach einer starken Bier-Flanke überwand Katsanos mit einem Kopfball-Heber den Sebaldsbrücker Schlussmann – 3:3 (80.). Von nun an drückten die Burger auf den Siegtreffer, doch Christian Ruhe und van Koll ließen beste Möglichkeiten aus. Heyne wirkte sichtlich unzufrieden: „Das war viel zu wenig – herzlos. Für den Abstiegskampf müssen wir eindeutig mehr zeigen. Anspruch und Wirklichkeit liegen bei einigen zu weit auseinander.“

Quelle: Die Norddeutsche

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