Februar 2016

Ärger beim 1.FC Burg

Deputation vertagt Beschluss zu neuem Kunstrasenplatz im Sportpark / Fußballverein kritisiert Verzögerung. Vor vier Wochen verbreitete eine Nachricht aus dem Hause der Senatorin für Soziales und Sport, Anja Stahmann (Grüne), noch Hoffnungen beim beim 1.FC Burg. Im Sommer, so lautete die Nachricht, erhalte der Fußballverein einen neuen Kunstrasenplatz. Inzwischen kommen dem Verein aber Zweifel, ob der Platz tatsächlich im Sommer realisiert wird. Die Sportdeputation hat auf ihrer jüngsten Sitzung keinen Beschluss zum 200000 Euro teuren Projekt gefasst. Der Vorsitzende des 1.FC Burg, Mathias Schmit, zeigt wenig Verständnis für die Verzögerung. Seit Langem habe der Verein Probleme, den Spielbetrieb termingerecht am Laufen zu halten, weil das 2003 erbaute Kunststoff-Areal immer wieder repariert werden muss. Schmit: „Das müsste sich bei allen Deputierten eigentlich längst herumgesprochen haben.“ Die Nähte, mit denen die einzelnen Matten des Kunststoffbelags zusammengeschweißt wurden, sind brüchig. Reißen sie, droht laut Schmit den Fußballer erhebliche Verletzungsgefahr. Nach seiner Rechnung rückt zwei- bis dreimal im Jahr eine Spezialfirma an, um die Schäden zu beheben. Und natürlich, sagt der Vereinschef, belaste das den Spiel- und Trainingsbetrieb erheblich. Wie berichtet, sorgt der Zustand des Kunstrasenplatzes im Sportpark seit nunmehr acht Jahren für permanenten Ärger bei den Fußballern. Entsprechend groß war die Erleichterung bei ihnen, als Sozial- und Sportsenatorin Anja Stahmann vor einem Monat verkünden ließ, dass die Probleme mit dem Kunstrasenplatz beim 1.FC Burg im Sommer der Vergangenheit angehören sollten. Auch Sportplatzprojekte in Osterholz-Tenever und in der Neustadt sollten in Angriff genommen werden. Sie waren, wie das Vorhaben in Burg, von der Behörde als dringende Infrastrukturmaßnahmen eingestuft worden und sollten zeitgleich verwirklicht werden. Dass Vereinschef Schmit jetzt Zweifel am Zeitplan der Behörde hat, kommt nicht von ungefähr. Die Mitglieder der Sportdeputation haben es mit ihrer Entscheidung offenbar nicht so eilig, wie Schmit sie braucht. Auf ihrer jüngsten Sitzung kam es deshalb zu keinem Beschluss, weil sich die Fraktionen gar nicht erst mit der Vorlage zum Kunstrasenplatz befasst haben. Der Tagesordnungspunkt wurde auf die nächste Sitzung vertagt. Das Gremium kommt am 8. März wieder zusammen. Sprecherin der Sportdeputation ist Ingelore Rosenkötter (SPD). Sie begründet die Vertagung damit, dass die Verwaltung die Deputationsvorlage ihr zufolge zu spät fertiggestellt hatte. Rosenkötter: „Wir wollen uns ein Bild über den Zustand der Plätze vor Ort machen, bevor ein Beschluss gefasst wird.“ Für den Vereinschef ist das im Grunde vergeudete Zeit. Der miserable Zustand des Kunstrasenplatzes, sagt er, sei dem Sportamt seit Jahren bekannt. Schmit hofft nun auf einen Beschluss im nächsten Monat. Dann, meint er, könne es vielleicht noch gelingen, den neuen Kunstrasenplatz vor Beginn der Schlechtwetterperiode fertigzustellen. Sollte die Sportdeputation im März die 200000 Euro bewilligen, kann es nach seinen Worten nicht gleich losgehen. Schmit. „Erst muss das Projekt ausgeschrieben werden, dann auf gutes Wetter gewartet werden, damit die Arbeiten beginnen können.“

Quelle: Die Norddeutsche

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