März 2016

Last-Minute-Heimniederlage

1. FC Burg steht im Heimspiel gegen SV Hemelingen dicht vor einer Punkteteilung. Trauer und Wut waren die vorherrschenden Gefühle bei Spielern und Verantwortlichen des 1. FC Burg nach der Last-Minute-Heimniederlage gegen die SV Hemelingen. Nach großem Kampf und zweimaligem Ausgleich sowie über 40 Minuten in Unterzahl kassierte der Nordbremer Fuß- ball-Landesligist das entscheidende 2:3 (0:1) in der Nachspielzeit in Folge einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung. Gerade hatte Kapitän Mirco Boltjes in der 87. Minute das 2:2 erzielt. Ein Punkt schien sicher, die Gastgeber waren am Drü- cker, sogar der Siegtreffer lag noch im Bereich des Möglichen. Da entschied Schiedsrichter Dirk-Lutz Jürgens (ESC Geestemünde) nach einemAbschlag von Anil Altun auf Ercan Yilmaz auf Stürmerfoul. Aus dem Freistoß für Hemelingen entstand ein Eckball, den Solvera Kiwala mit einem Schuss unter die Latte zum Siegtreffer ummünzte. Am aufgebrachtesten wegen dieser Szene war Mirco Boltjes, der nach dem umgehend erfolgten Schlusspfiff dem Unparteiischen seine Meinung mitteilte und dafür Gelb-Rot sah. Burgs Co-Trainer Frank Kandziora bemängelte die seiner Ansicht nach fehlende Spielkontrolle von Jürgens in der Schlussphase, und FCB-Trainer Celestin Zurek meinte: „Ich finde es schade, dass meine Mannschaft für die Anstrengungen nicht belohnt worden ist.“ In den 90 Minuten zuvor waren alle entscheidenden Szenen absolut regelkonform gewesen. Nach dem 0:1 nach einem Eckball (7.) glich der zur Pause eingewechselte Ercan Yilmaz mit einem 25-Meter-Freistoß für Burg aus (49.). Torwart Martin Swaczyna beging jedoch nur eine Minute später eine Notbremse gegen Felix Beckmann und sah Rot. Anil Altun ging für ihn zwischen die Burger Pfosten und hielt den Strafstoß von Solvera Kiwala. Gegen Beckmanns Schuss wenige Sekunden später zum 1:2 war Altun machtlos. Danach kämpfte sich der Gastgeber wieder in die Partie – kam zum erneuten Ausgleich – aber es reichte nicht. VON JENS PILLNICK Lemwerder. Beim glatten 4:0 (2:0)-Heimerfolg gegen den SV Lemwerder zeigte Aufstiegskandidat OT Bremen im Heimspiel der Fußball-Landesliga mehr fußballerische Klasse auf dem von vielen Gegnern ungeliebten stumpfen Kunstrasenplatz. Und konnte natürlich auf die Dienste eines Marcel Ciszewski zurückgreifen, der jede noch so kleine Nachlässigkeit bestrafte und seine Saisontreffer Nummer 27, 28 und 29 erzielte. „Das war keine gute Leistung“, erklärte Lemwerders Trainer Norman Stamer, dem Laufbereitschaft und Aggressivität seiner Schützlinge nicht reichten und dem die hohe Fehlerquote im Umschaltspiel nach Ballgewinnen missfiel. Missfallen hat ihm natürlich auch der frühe Gegentreffer (2.), bei dem Matthias Schulze nicht resolut genug zu Werke ging und ein Opfer der individuellen Klasse von Ciszewski wurde. Nach einem Einwurf legte der OT-Torjäger das 2:0 nach (22.), von einer Reaktion der Gäste war auch danach nicht viel zu sehen. Einen „halben Elfmeter“ hatte Norman Stamer an vielversprechenden Offensivaktionen in der ersten und eine Möglichkeit von Steven Holstein in der zweiten Hälfte registriert. Das war alles. OT brannte zwar auch kein Feuerwerk ab, aber nutzte zehn Minuten nach dem Wechsel eine Konterchance nach einem Eckball zum 3:0 durch Süleyman Gencboy. Das war die Entscheidung. Mit seinem dritten Treffer sieben Minuten Schluss kam Marcel Ciszewski der 30-Tore-Marke dann ganz nahe. Stamer wollte die Platzverhältnisse zwar nicht als Ausrede anbringen („Hinten hat die C-Jugend auf Rasen gespielt“), stellte aber bereits vor dem Anpfiff fest, dass die Anspannung bei vielen fehlte. Während OT aus den vertrauten Umständen eher Kapital schlug, waren dem SVL der Stärken ihres wuchtigen Angreifers Tim Weinmann genommen worden. Da die drei Teams auf den Abstiegsplätzen ebenfalls leer ausgingen, hat sich die Situation für den SVL zumindest nicht verschlechtert. Stamer: „Nächste Woche gegen Woltmershausen ist mehr drin.“

Quelle: Die Norddeutsche

 

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