März 2016

Schiffbruch statt Aufbruch

1. FC Burg wird vom SC Vahr-Blockdiek nach der Pause demontiert und mit einer 0:11-Packung auf die Heimreise geschickt. Der SC Vahr-Blockdiek hat dem 1. FC Burg in der Fußball-Landesliga eine derbe 11:0 (2:0)-Klatsche verpasst. Die ambitionierten Gastgeber von Trainer Wojciech Glombik kletterten damit auf den zweiten Tabellenplatz, auch weil Konkurrent OT Bremern bereits am Freitagabend beim 3:3 in DJK Federn gelassen hatte. Burgs Trainer Celestin Zurek verharrt dagegen mit seinem Team auf dem vorletzten Tabellenrang. „Mir fehlen die Worte, wie wir innerhalb von nur einer Woche komplett das Fußballspielen verlernt haben“, lautete Zureks generelle Bilanz nach dem Debakel. Die Gastgeber spielten in der ersten Halbzeit mit dem Wind und hatten mehr vom Spiel. Zwei Pfostenschüsse nach Eckbällen und zwei Tore durch Marco Dzien (25., 30.) waren die Höhepunkte bis zur Pause. „Wir hatten uns in der Kabine einiges vorgenommen“, berichtete Celestin Zurek über eine Art Aufbruchsstimmung bei den Burgen vor den zweiten 45 Minuten. Jedoch machten sich die Gäste gleich mit der ersten Aktion – einem Fehlpass – alles zunichte. Kevin Kriewitz nutze den Fauxpas und markierte sofort das 3:0 für den SC Vahr-Blockdiek. In den folgenden Spielminuten konnten sich die Burger etwas berappeln und kamen ihrerseits zu einer guten Torgelegenheit. Allerdings wurde der Ball frei stehend verstolpert, und zehn Sekunden später lag er zum vierten Mal im Netz von FCBSchlussmann Jens Seehawer, der den rot-gesperrten Martin Swaczyna vertrat. „Das war dann der endgültige Bruch“, konstatierte Celestin Zurek. Seine Mannschaft brach in der Folgezeit völlig auseinander, „von der Nummer eins bis zur Nummer elf waren alle mit Fehlern behaftet“, so Zurek. „Uns hat die fußballerische Intelligenz gefehlt, einfache Spielsituationen lösen zu können.“ Dies ermöglichte den Platzherren die weiteren Treffer, die auf die Konten von Marco Dzien, Kevin Kriewitz, Osman Alikhalat und SCVB-Torjäger Sercan Cimen gingen. Nun hat der 1. FC Burg einiges zu verdauen und zu analysieren, bevor es am Karfreitag gegen den Tabellenführer FC Oberneuland weitergeht. „Die Jungs wissen aber, dass wir viel aufzuarbeiten haben“, blickte Celestin Zurek bereits voraus. Schließlich kommt es danach ebenfalls dicke: Am Ostermontag geht es zu SFL Bremerhaven. Und die Seestädter haben als Tabellenvierter auch noch Aufstiegsambitionen.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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