März 2016

Eigentlich ebenbürtig

Der 1. FC Burg zeigt gegen Spitzenreiter Oberneuland einen starken Auftritt und unterliegt nur mit 2:3. Wer hätte gedacht, dass der 1. FC Burg das Nachholspiel in der Fußball-Landesliga gegen den souveränen Tabellenführer FC Oberneuland bis zum Schluss hin offen gestalten würde? Nach der deftigen 0:11-Niederlage der Burger beim SC Vahr-Blockdiek am vergangenen Sonntag wohl niemand. Umso überraschender nun der Auftritt der Nordbremer gegen den FCO – am Ende hieß es knapp 2:3 (2:3). Burgs Trainer Celestin Zurek und rund 60 Zuschauer sahen eine große Steigerung der abstiegsgefährdeten Burger gegenüber dem Vorsonntag. Nur drei individuelle Fehler in der ersten Halbzeit ermöglichten den Gästen ihre Treffer, ansonsten hatte die taktisch gut eingestellte Burger Hintermannschaft die FCO-Spitzen gut im Griff. Überragender Akteur war hier Jeoffroy Ekoue Nouwossou. „Wir haben vieles von dem umgesetzt, was wir auf dem Plan hatten“, freute sich Celestin Zurek und beklagte zeitgleich eine bekannte Fußballer- Weisheit: „Wenn man unten steht, holt man den Punkt nicht, wenn man oben steht, gewinnt man auch solche Spiele. Ein Unentschieden hätte Oberneuland heute sicher auch unterschrieben.“ Bezeichnenderweise ließ sich Marc-Patrick Tietjen in der Nachspielzeit sogar zu einem absichtlichen Handspiel bei einem weiten Abwurf von Burgs Torhüter Sascha Steinbusch hinreißen, um Zeit zu gewinnen, denn die Platzherren hatten im zweiten Durchgang mehr vom Spiel und durchaus Chancen zum Ausgleich. Schüsse von Frank Jache und Ercan Yilmaz wurden von FCO-Torhüter Jan-Hendrik Gronewold gehalten, und Kevin Stepput setzte einen zurückgelegten Ball von Mirco Boltjes über das Tor. Bereits kurz vor der Halbzeitpause hatte Dennis Schumann nur das Außennetz getroffen. Wenige Sekunden zuvor war Joschua Zurek zum zweiten Mal erfolgreich gewesen. Er verwandelte einen Foulelfmeter – verschuldet von FCO-Kapitän Sascha Jütting an Ercan Yilmaz – zum 2:3 (42.). Jütting sah weder Rot noch Gelb für sein Foulspiel als letzter Mann. In der ersten halben Stunde schien alles wie geplant für den Ligaprimus zu laufen. Der ehemalige Vegesacker Obed Scholl- Amoah erzielte schon früh die Gästeführung (6.), die Michael Thöne ausbaute (19.). Joshua Zureks wunderschönes Freistoßtor aus 20 Metern unter die Latte (27.) war zunächst nur ein Schönheitsfehler, weil Michael Thöne schnell den alten Abstand wieder herstellte (32.). Aber vom 2:3 an war der 1. FC Burg mindestens ebenbürtig an diesem Nachmittag.

Quelle: Die Norddeutsche

 

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