November 2017

Leihvertrag gefordert

Der Betreiber des Grambker Seebades soll entlastet werden Über 6.000 Euro muss der Verein für die Miete des Seebads in Grambke bezahlen. Das ehemalige Sportamt hingegen wurde nun unentgeltlich an einen Verein entliehen. Beirat Burglesum fordert nun Änderung des Vertrags. Matthias Schmit, Vorsitzender des FC Burg, ist sauer. Denn der Verein ist Träger des Grambker Seebads, Grambker Dorfstra- ße 52. Mit viel Engagement haben Mitglieder des Vereins und Freiwillige das marode Gebäude des Seebads wieder auf Vordermann gebracht. „Wir haben da 34.000 Euro über Spenden und Eintrittsgelder und um die 4400 ehrenamtliche Arbeitsstunden reingesteckt“, listet Schmit auf. Ein Spender hat sich bereit erklärt, für fünf Jahre die jährliche Miete von 6.600 Euro zu zahlen. Nun brachte der FCBurg-Vorsitzende in Erfahrung, dass zwischen Immobilien Bremen und dem Verein Klapstul ein unbefristetes Leihverhältnis zur unentgeltlichen Nutzung des ehemaligen Sportamtes, Auf dem Peterswerder 44, geschlossen worden ist. Das hat ihn auf die Palme gebracht. „In anderen Ortsteilen gibt es das umsonst. Aber wir müssen zahlen. Unser Gönner muss sich doch veräppelt fühlen“, schimpft Schmit. Es werde zweierlei Maß angelegt. Darum fordert er, dass auch der FC Burg sofort davon entlastet wird, die jährliche Miete zu zahlen. Rückendeckung bekommt er vom Beirat Burglesum. „Der Beirat steht fraktionsübergreifend hinter dem Grambker Seebad“, sagt Ortsamtsleiter Florian Boehlke. Deshalb haben sich schon Mitte September Ortsamtsleiter und Sprecherausschuss des Beirates an die Senatorin für Finanzen, Karoline Linnert, gewandt. In ihrem Schreiben vertreten sie die Auffassung, dass ein Vertrag wie bei Klapstul „auch bei dem Grambker Seebad zur Anwendung kommen muss“. „Vergleicht man aber die Vertragsbedingungen für das ehemalige Sportamt mit den Bedingungen beim Grambker Seebad, so bestehen grundsätzliche Gemeinsamkeiten“, heißt es in dem Schreiben. Denn das Grambker Seebad werde ebenfalls primär in den Sommermonaten für kulturelle, soziale und sportliche Aufgaben genutzt und diene somit als bedeutender öffentlicher Ort im Ortsteil. „Die Besucherzahlen im letzten und in diesem Jahr haben gezeigt, dass das Grambker Seebad, auch ohne es vorab besetzen zu müssen, zu einem wichtigen Begegnungsort für jüngere und ältere Bürgerinnen und Bürger aus Burg-Grambke geworden ist“, begründet der Sprecherausschuss sein Anliegen. Deshalb sei es aus der Sicht der Kommunalpolitik „nur konsequent und gerecht“, ebenfalls einen Leihvertrag analog zum ehemaligen Sportamt zwischen Immobilien Bremen und dem FC Burg abzuschlie- ßen. „Ich bitte Sie daher um Prüfung, inwieweit der bestehende Sportnutzungsvertrag durch einen unentgeltlichen Leihvertrag ersetzt werden kann“, lässt der Ortsamtsleiter die Senatorin wissen. Das Schreiben vom Ortsamtsleiter und dem Sprecherausschuss ist noch nicht beantwortet worden.

Quelle: WESER-REPORT

 

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